Mir scheint, ich schreibe Unheil herbei.
Vorgestern noch war das Nachbargrundstück öde und leer, aber heute ging das mächtig der Punk ab.
6 Uhr und 12 Minuten, ich werde durch ein lautes zischendes Geräusch nach nur 5 Stunden Schlaf aus dem selbigen gerissen. Selbst hartnäckiges ignorieren läßt es nicht verschwinden. Ein Blick aus dem Fenster offenbart folgendes:

Aha, die Aufbauarbeiten beginnen, man klebt Teerpappe auf den Beton, wo später die Wände hinsollen. Lösung: Fenster zu, Oropax in die Ohren, weiterpennen.
Die Ohrstopfen funktionieren gut - zu gut, da ich meinen Wecker gnadenlos überhöre und erst gegen 11:00 wieder aufwache.
Da sieht die ganze Sache schon so aus:

Das Erdgeschoss ist fast fertig, man baut bereits das Gerüst auf, um auch das Dachgeschoss aufsetzen zu können.
So interessant das ganze ist, die Arbeit ruft. Beim Wegfahren sehe ich das (vermutete) Besitzerehepaar, wie sie die zukünftigen Gartenanlagen planen.
Gegen 21:30 zeigt sich dann diese Bild:

Nur die Dachziegel sowie ein wenig Zierrat fehlen noch, aber dann ist der geschlossene Rohbau fertig.
Immerhin, durch die Fertigbauweise nervt mich der Tumult nur einmal und nicht mehre Wochen lang, wie es mit der herkömmlichen Methode der Fall gewesen wäre.
Ich bin gespannt, wie und wann es weitergeht.