The Art of XenSamstag, 26. Februar 2005Neue Sparcs können es (mit Solaris 10), IBM Mainframes können es schon sehr lange, HP will es bald auch können, Microsoft spricht auch davon, VMware macht es auch und Linux bietet es auch: Partitionierung Und ich habe für mich Xen entdeckt. "The Art of Xen" vollständig lesen Das coolste TechnikspielzeugDonnerstag, 24. Februar 2005Der Spiegel berichtet über eine Liste von coolem Technikspielzeug, den die Redakteure vom Mobile PC Magazin erstellt haben. Darunter finden sich z.B. der Walkman, das Tamagotchi, das Atari 2600 (hatte ich auch, und mir meine erste Sehnenscheidenentzündung damit geholt Schnee, kein Schnee, Schnee, ...Donnerstag, 24. Februar 2005Würde sich das Wetter bitte einmal überlegen, was es denn nun will? Erst lange gar kein Schnee, nicht einmal Frost, dann auf einmal alles weiss, so daß ich die Scheiben meines Autos abends noch hastig mit entsprechenden Planen verdecke, nur um am nächsten Morgen zu entdecken, dass "hahaha" leider schon alles wieder getaut ist. Dafür lasse ich diese Einpack-Aktion am Abend dann bleiben, nur damit am nächsten Morgen eine nette Eisschicht über dem Gefährt liegt, so daß eher Hammer und Meißel denn ein popeliger Eiskratzer aus Plastik angebracht wären. Und wozu die Aufregung? Damit es am nächsten Tag bis zu 8°C warm wird. Aber denkste, Tags darauf schneit es wieder. Und ist danach wieder warm. Um darauf wieder zu schneien. Ehrlich, mir reicht es, ich gehe nach Hause, der Film gefällt mir nicht mehr. Nostalgisches Computerspiele-QuizMittwoch, 23. Februar 2005Debian-Developer Wouter Verhelst berichtet über "The Computer Game Quiz!", ein spaßiges Rätselraten zu alten und neuen Computer-Spielen. Erraten werden muss der Titel anhand eines Auschnittes aus einem Screenshot. Süße Nostalgie, was man so alles noch bzw. überhaupt kennt. Sweety schlägt zurückMontag, 21. Februar 2005Zuerst war es Sweety alleine, jetzt hat ... es seinen zerzausten Kumpel mitgebracht. Und das Drama geht weiter. Ich glaube, so langsam kann man wirklich den Fernseher durch einen simplen Monitor ersetzen, die GEZ-Gebühren sparen und sich einen DVD-Player zulegen. Bis die erste DVD gesponsort von Jamba auf dem Markt erscheint, gesichert natürlich durch die allbekannten Userprohibitions (die sich aber auf entsprechend präparierten Playern abschalten lassen.) Aus gegebenem Anlass möchte ich hier noch einmal auf die Jamba-Maus-Geschichte von Spreeblick hinweisen, sowie folgendes Statement abgeben: Blog, das: Tagebuch im NetzMontag, 21. Februar 2005Gentoo? Find' ich putzig.Freitag, 18. Februar 2005Gentoo ist ja bekanntermaßen das Linux-from-Scratch auf Steroiden. Und das Gentoo-Fieber greift auch bei meinen Komilitonen immer mehr um sich. Da wird emerget, gerefdeb-rebuilded und USE-Flags optimiert. Irgendwie sieht man die Gentoo-User die ganze Zeit nur vor einem schwarzen Bildschirm mit Compiler-Meldungen sitzen, weil man mal eben "X.Org neu kompilieren muss, damit KDE Transparenz kann". Ahja. Und "Gentoo ist ja so optimiert, da spare ich so viel Zeit, weil die Programme einfach schneller sind". Ja, is' klar, natürlich kann der Gentoo-Jünger sofort den Unterschied zwischen -O2 und -O9 herausfühlen (wobei ja -O9 nicht viel mehr ist als -O3, zumindest beim GCC). Irgendwie habe ich den Eindruck, das die Gentoo-User so gut wie gar nicht dazu kommen, mit ihren Rechner produktiv zu arbeiten, denn dauernd ist irgendetwas kaputt oder muss einfach nur neu kompiliert werden, damit irgendein Feature genutzt werden kann. Und danach ist dann ein refdeb-rebuild fällig, wodurch dann wiederum KDE, Openoffice und Mozilla neu übersetzt werden müssen. "Wie? Mal kurz meinen Browser benutzen? Sorry, der geht gerade nicht, ich muss die Freetype-Libs neu kompilieren..." Scheinbar gilt für Gentoo-User eher "Der Weg ist das Ziel". Nunja, ein Hobby braucht der Mensch, der eine geht Angeln, der andere bloggt, der dritte meditiert über scrollenden Compiler-Meldungen. Und was die sicherlich eingesparten Taktzyklen durch optimiert-kompilierte Programme angeht: Durch die trotz ccache und distcc haufenweise verblasene Zeit durch das ständige Rekompilieren hat man am Ende weniger Nutzen von dem ganzen, als man sich so einreden möchte. Mein Fazit (für das man mich steinigen wird, ich weiss es jetzt schon): Gentoo ist ja ganz niedlich, wer aber produktiv mit seinem Rechner Arbeiten will, sollte es sich zwei Mal überlegen, ob Gentoo das richtige für ihn ist. Betrayal at House on the HillMittwoch, 16. Februar 2005Nachdem ich gestern schon über Arkham Horror berichtete, folgt heute mein Eintrag über ein verwandtes Spiel: Betrayal at House on the Hill. Hierbei erkundet ein Team ein Haus, welches beim Spielen erst nach und nach aufgedeckt wird. Dadurch ist das Spielfeld bei jedem neuen Spiel anders, was sehr der Langzeitmotivation dient. In jedem neuen Raum können verschiedene Dinge geschehen:
In dieser Phase gibt es (meist) einen Verräter aus der Mitte der Spieler, welcher mit eigenen Instruktionen ausgestattet wird und gegen die restlichen Spieler agiert. Interessant dabei ist, das beide Gruppen, Spieler und Verräter, nicht alles wissen, was der Gegner weiss. So weiss der Verräter evtl., das die Spieler versuchen werden, ihn zu töten, aber nicht notwendigweise wie. Die Spieler dagegen wissen zwar, das der Verräter z.B. vorhat einen bösen Gott zu beschwören und wie sie das verhindern können, aber nicht genau, was der Verräter machen muss. Diese Interaktion zwischen den beiden Gruppen, sowie der immer unterschiedliche Spielverlauf machen das Spiel sehr interessant, da es sich sehr oft wieder neu spielen läßt, ohne das es sich wiederholt. Auch dieses Spiel ist in Englisch, allerdings ist es nicht schwer verständlich. Desweiteren gibt es eine aktive Community sowie übersetzte Beschreibungen im Netz. Arkham Horror: Ein Call of Cthulhu BrettspielMittwoch, 16. Februar 2005Du magst Betrayal at the House on the Hill? Und spielst lieber zusammen mit anderen als immer nur gegen andere? Rollenspiel-Elemente sind OK? Und ein wenig Horror könnte dabei nicht schaden? Eine Prise H.P. Lovecraft mit dabei? Englisch ist nicht Spanisch für dich? Sehr gut, dann könnte Arkham Horror genau das richtige für dich sein. Setting des Spieles:
The town of Arkham, Massachusetts is in a panic. Horrific and bizarre events have begun to occur with increasing frequency - all seeming to point towards some cataclysmic event in the near future that may spell disaster for everyone. Only one small band of investigators can save Arkham from the Great Old Ones and destruction! (von obiger Seite entliehen). Man trifft im Spiel auf die verschiedenen Monstertypen aus der Cthulhu-Welt von H.P. Lovecraft (sogar Cthulhu selbst kann einem, nahezu unbesiegbar in direktem Kampf, über den Weg laufen), die alle verschiedene Eigenschaften ("kann nur mit Magie angegriffen werden", ...) verschiedene Bewegungsmuster ("geht an jeder Kreuzung nach rechts", ...) etc. haben und versucht der Begnung mit ihnen möglichst mit gesundem Geist zu entgehen. (Man erinnere sich, allein der Anblick einer der geringeren Großen Alten aus der Welt von H.P. Lovecraft reicht, um das Hirn zum Schmelz zu bringen.) Ziel des ganzen ist es, die entstehenden Tore in andere Dimensionen zu schließen, bevor der Doom-Counter seinen Maximalwert erreicht oder eine (spieleranzahl abhängige) Menge von Toren gleichzeitig offen ist. Die Spieler haben dabei unterschiedliche Eigenschaften, welche den einen eher als Muskelprotz, den anderen aber als Spellcaster qualifizieren. Gerade die Kombination dieser verschiedenen Eigenschaften sowie das immer unterschiedlich verlaufende Spiel, welches auch nach mehrmaligem Spielen nicht langweilig wird, machen "Arkham Horror" für mich, neben "Betrayal at House on the Hill" zu einem absoluten Geheimtipp für Leute, die einmal dem normalen Spielschema entfliehen wollen. Einen Nachteil gibt es dann aber doch: Das Spiel ist von 1987 und somit überall vergriffen, lediglich auf eBay kann man ab und an ein Exemplar erhaschen. Aber Fantasy Flight Games legen das Spiel in einer vom originalen Autor überarbeiteten Fassung neu auf, ab Mai 2005 sollte es dann wieder erhältlich sein. Ich weiss auf jedenfall jetzt schon, was der Spieledealer meines Vertrauens für mich bestellen können wird. Ende einer ÄraMittwoch, 16. Februar 2005Nachdem AOL erst vor kurzem ankündigte, den direkten Zugang zum Usenet einzustellen und damit der ewige September sein Ende gefunden hätte, kündigte nun Individual an, ihren Newsserverdienst nicht mehr kostenlos betreiben zu können. Diese Ankündigung löste diverse Reaktionen aus, recht heftig natürlich im Usenet in der Gruppe de.comm.provider.usenet, aber auch außerhalb, wie z.B. im Blog von Kristian 'Isotopp' Köhntopp, einem Usenet-Veteran, der den eingeweihteren Usern mit dem Stichwort "Kehrmaschine" aber auch durch sein Engagement rund um die PHP-Newsgruppen bekannt sein dürfte. An 16 Jahre wie Kristian komme ich nicht heran, aber knappe 8 Jahre sind es dann doch. Und gut 6 davon nutze ich den Dienst von Individual, weswegen es mir, trotz Firstgate als Bezahlmittel, nicht schwer fiel, die 10¤ locker zu machen, da ich persönlich noch durchaus Lohnenswertes am Usenet finde, auch wenn ich eingestehen muss, das es seinen Zenit bereits überschritten hat. Webforen und Blogs rütteln stark am Gebälk und eine innere Erneuerung findet auch nicht wirklich statt, was natürlich wiederum abschreckend auf neue User wirkt, daher ist klar, das wirklich neues, wirklich besseres wohl eher nicht mehr vom Usenet zu erwarten ist. Und irgendwann wird es mit der Usenet-Nutzung bei mir so passieren wie dem Chatten im IRC vor 5 Jahren: Es wird weniger benutzt und irgendwann ganz ad acta gelegt, ganz so, wie bei Kristian. Wer weiss, mit was ich dann meine Online-Zeit verbringen? MMORPGs spielen? Blogs schreiben? Gibt es das Internet dann überhaupt noch so, wie wir es uns heute vorstellen, das es existieren könnte oder müßte? Wer weiss... Jamba-Wahn, nächste RundeSonntag, 13. Februar 2005Zuerst war die schnappende Prä-Handtasche, danach das singende gelbe Federknäul und nun: pfurzende Affen. Was kommt als nächstes? Ich fürchte, meine Phantasie reicht einfach nicht aus, um mir die nächste Scheußlichkeit ausmalen zu können. So langsam komme ich mir vor wie in einem gigantischen Experiment, in dem irgendein verrückter Professor an der Menschheit versucht herauszufinden, wo unsere Grenze für kommerziellen Schwachsinn liegt. HustSonntag, 13. Februar 2005Nun gut, nachdem das Fieber und die Kopfschmerzen weg sind und auch meine Nase nicht mehr läuft, läutet sich jetzt die nächste Phase meiner Erkältung ein:
Also werde ich noch ein paar Tage damit leben müssen, das ich nur durch den Mund atmen kann (was ich hasse wie die Pest) und das alle paar Atemzüge erst einmal ein Hustenanfall fällig ist. Ach ja: Danke Kevin! sy9-Webseite grottenlahmSonntag, 13. Februar 2005So gut Serendipity auch ist, die Webseite ist einfach nur langsam. Ob das an der verwendeten Wiki-Engine liegt, kann ich nicht sagen, aber oftmals wartet man vergeblich auf die Auslieferung einer angeforderten Seite. Und ich habe es zu den verschiedenen Uhrzeiten versucht, so daß ich sicherlich nicht immer gerade die Zeit erwischt habe, zu der jeder zuzugreifen versucht. So bleibt nur der Google-Cache, um sich die Infos zu holen, die man gerade braucht. Ich hoffe einmal, das die Jungs das Problem alsbald in den Griff bekommen. Es wäre doch schade, wenn eine solch formidable Software wg. eines kleinen Mankos in der Webseite in Miskredit gerät. Microsoft at its bestSonntag, 13. Februar 2005Microsoft hat einmal wieder zugeschlagen. Im (verzweifelten?) Versuch, sich gegen Google zu behaupten, macht Microsoft derzeit das, was sie am besten können: Geld auf Probleme werfen. So ist es derzeit anläßlich einer Promo-Tour möglich, sich seinen persönlichen Such-Sklaven schicken zu lassen. Und das haben sich die Jungs und Mädels von newthinking natürlich nicht zwei Mal sagen lassen und zugeschlagen. Die ganze Story witzige Story findet sich im Netzpolitik.org Blog.
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