OK, ich gebe es zu, der Titel dieses Eintrags ist nicht wirklich kreativ. Aber er passt.
Jeder kennt es, es gibt gute Tage, es gibt weniger gute Tage und es gibt absolut beschissene Tage.
Der heutige gehörte letztere Kategorie:
- Mein Wecker verrät mich, in dem seine Batterie alle ist. Ergebnis: Total verpennt.
- Es gibt kein warmes Wasser (mehr?), mein (dann mittägliches) Duscherlebnis war also eher "erfrischend".
- Ich suche 20 Minuten mein Portemonnaie, um es dann in meiner Jackentasche zu finden.
- Mein Mobiltelefon ist auch stromlos.
- Der Bäcker auf dem Weg zu FH hatte schon Mittagspause, die Cafeteria an der FH nichts anderes mehr, außer Schokoriegeln (nein danke).
- Zum Lernen für anstehende Klausuren bin ich dann auch nicht wirklich gekommen.
- Auf dem Heimweg nimmt mir so ein Simpel im Prolo-BMW die Vorfahrt, so daß der Fahrer hinter mir ob meiner Vollbremsung fast in meinen Kofferraum geknallt wäre.
- Eine Glühbirne in meiner Wohnzimmerlampe platzt, reißt die Sicherung und damit meine Rechner mit ins Grab.
- Irgendwie ist mir entgangen, das mein Kaffee alle ist.
Verständlicherweise war meine Laune den Tag über nicht wirklich toll und wurde auch nicht besser.
Soweit, so schlecht. Aber es sind ja nicht alle Tage mies. Und so verbittert bin ich dann doch nicht, dass alle Tage für mich schlecht sind, bei weitem nicht.
Was mich dann aber wirklich auf die Palme bringt, sind Versuche von wohlmeinenden Mitmenschen, einen zwanghaft aufheitern zu müssen.
Bei $DEITY, wenn man einen schlechten Tag hat, dann ist man halt kurzzeitig mies drauf. Das geht auch wieder vorbei. Ehrlich.
Ich weiss, wann ich schlecht gelaunt bin und gehe dann nach Möglichkeit anderen Leuten aus dem Weg, um zu verhindern, das ich diesen unschuldigen Personen gegenüber ungerecht reagiere.
Man sollte das also respektieren und mich mies drauf sein lassen. Das legt sich nach wenigen Stunden wieder, vor allem, wenn eine ungestörte Schlafperiode dazwischen ist (Hörst du das, Postbote? Hörst du es, ja?).