Willkommen zurück!Sonntag, 30. Oktober 2005
Hallo Winterzeit, willkommen zurück, ich habe dich vermisst.
Updated doch, zum 2tenSonntag, 30. Oktober 2005Nachdem ich das letzte Mal so einige Probleme mit dem Update von Version 0.7 auf 0.8 meiner Blogging-Software Serendipity hatte, war das ganze diesmal absolut problemlos:
WeltherrschaftDonnerstag, 27. Oktober 20058 Tage früher als erwartet darf ich es endlich in meinen Händen halten:
Amazon war so nett, mir das Spiel schon jetzt und nicht erst am 4.11., dem offiziellen Release-Termin in Europa, zuzusenden. Welche Auswirkungen das auf meine Terminplanung in der nächsten Zeit bedeutet, kann ich nur erahnen, aber da ich mich kenne, dürfte es nichts Gutes bedeuten Wieder komplettMittwoch, 26. Oktober 2005Jetzt ist der Auspufftopf erst einmal wieder durch Anschweissen befestigt, allerdings ist das natürlich nichts für die Ewigkeit, so daß ich nicht umhinkomme, mir in der allernächsten Zeit einen neuen Endtopf plus Auspuffrohr montieren lassen zu müssen, allerspätestens, bevor ich Ende Dezember meine "große Fahrt" nach München und zurück unternehme. LandlebenMittwoch, 26. Oktober 2005Eigentlich genieße ich es, nicht direkt in der Stadt zu wohnen, sondern ein klein wenig ausserhalb. Und bisher war das auch nie das größere Problem, zumindest solange, wie ich über einen fahrbaren und motorisierten Untersatz verfügte. Aber wie ich ja schon schrieb, hat mein Auto derzeit ein kleines Problem, und das offenbart mir recht deutlich, dass die Infrastruktur in meiner Gemeinde nicht wirklich optimal ist. Ein kurzes Überschlagen des Fahrplanes sowie der zu laufenden Wegstrecken hat ergeben, das ich ca. 90 Minuten von meiner Wohnung bis zum Arbeitsplatz unterwegs bin, der Rückweg mich dann aber knapp 2 Stunden in Anspruch nehmen würde. Das (und eine kleine Meinungsverschiedenheit mit meinem Magen) haben mich dann dazu bewogen, heute doch einmal einen spontanen Urlaubstag einzulegen, mit der Hoffnung, das der Auspuff zu schweissen ist und nicht kostspielig komplett ersetzt werden muss. Das muss kesseln!Dienstag, 25. Oktober 2005Zumindest scheint sich das mein Auto gedacht zu haben, als heute auf der Autobahn der hintere Schalldämpfer die Scheidung vom Auspuff eingereicht hat. Jetzt klingt mein Vehikel wie ein 8-Zylinder Big-Block eines Ami-Straßenkreuzers, was bei mancher Klientel ja für Verzückung sorgt, bei mir aber weniger. MistTM, dabei dachte ich, das ich gerade einmal wieder etwas Geld auf mein Sparkonto überweisen kann, aber nein, soetwas exotisches soll mir ja nicht vergönnt sein. Grummel. Update: Und hier nun das Corpus Delicti, bzw. die Stelle, wo es sich nicht mehr befindet: Partielle Debian-PaketdatenbankupdatesDienstag, 18. Oktober 2005Hinter diesem arg sperrigen Namen verbirgt sich die (für mich als ISDN-User) größte Innovation im Debian-Paketmanagement seit langem. Bisher durfte ich jeden Abend die mittlerweile knapp 3MB großen Packages.bz2-Dateien, welche die für die jeweilige Architektur verfügbaren Pakete auflistet, herunterladen. Da sich aber nur ein jeweils recht kleiner Teil ändert, überträgt man sehr viel Daten immer wieder, die eigentlich gar nicht übertragen werden müßten. Die Idee zu einer Lösung, nämlich nur die Unterschiede zu übertragen, gab es schon länger, und Andreas Barth (mit Hilfe von Anthony Towns) implementierte einen ersten rohen Entwurf, damals noch als Shellscript. Später dann stellte Michael Vogt eine APT-Version vor, die alles dies selbst konnte, allerdings die Nützlichkeit war noch eingeschränkt, da die Diffs zu den Paketdaten immer noch auf merkel.debian.org von Andreas Barth gepflegt wurden und nicht in den Haupt-Servern verfügbar waren, so daß man mit einer recht "wilden" Konfigurationsoption den Servernamen intern remappen mußte, damit das ganze funktionierte. Dies hat sich mittlerweile geändert, und die Diffs stehen auch auf den normalen Debian-Servern bereit, so daß man nicht mehr auf irgendwelche Hacks angewiesen ist, das System funktioniert jetzt so, wie es gedacht ist. Allerdings ist dies alles noch nicht offiziell verkündet worden und auch die derzeitge Version von APT (0.6.41) hat noch keinen Support für das partielle Updaten der Paketdaten, aber mit den modifizierten APT von Michael Vogt kommt man jetzt schon in den Genuss rasent schneller Updates für die Meta-Daten. Dazu fügt man folgende Zeile in seine /etc/apt/sources.list ein: deb http://people.debian.org/~mvo/apt/pdiffs/ / Danach installiert man das modifizierte APT und sollte dann beim nächsten Update entsprechend wesentlich schnellere beim Updaten der Paketdaten sein. (Dabei kann es vorkommen, das die Geschwindigkeitsanzeige absolut falsch liegt, z.B. 300KB/s anzeigt, obwohl man nur ISDN hat. Das ist normal und nur ein kosmetisches Problem.) Achtung: Dies alles bezieht sich nur auf die Paketdatenbanken, nicht jeden auf die Pakete selbst, diese müssen nach wie vor komplett heruntergeladen werden. Lediglich die Wartezeit bis man weiss, was man Updaten kann, wird dadurch verkürzt. Update: apt-proxy-Benutzer müssen erst einen kleinen Patch anwenden, damit apt-proxy korrekt mit den Index-Dateien umgehen kann. Da Python auf whitespaces achtet, stelle ich den sehr kurzen Patch nicht direkt im Artikel zum Copy'n'Pasten, sondern im Download-Bereich im Debian-Unterordner zur Verfügung. Update 2: Mit dem heutigen dinstall-Lauf ist apt-0.6.42.0exp1 in experimental eingetrudelt, welches einen Merge des Release 0.6.42 mit der Diffindex-Veränderungen darstellt. Impressum und KontaktSamstag, 15. Oktober 2005Nachdem (vollkommen zurecht) das Fehlen eines Impressums und der Kontaktinformationen bemängelt wurde, habe ich mich hingesetzt und beides mittels der entsprechenden Funktionen von Serendipity ergänzt. Das Impressum wird mittels des staticpage_plugins realisiert, den Text habe ich dabei den Seiten des Schockwellenreiters entliehen, die Kontaktseite wird von einem Event-Plugin generiert, inklusive Formular und Gapatcha-Abfrage. Desweiteren sind alle diese Seiten sowie der Download-Bereich über ein Seitenleisten-Plugin auf jeder Seite dauerhaft präsent. SchnäppchenSamstag, 8. Oktober 2005Nach langem Winterschlaf habe ich heute meine Sun Ultra1 (Hostname "belldandy") wieder zum Leben erweckt, nachdem ich glücklich genug war, das passende RAM auf eBay zu finden. Und zusammen 448MB RAM für 18€ inkl. Versand finde ich absolut günstig. Damit komplettiert sich mein Rechnerzoo, bis auf S/390, Power, 68K und IA64 finden sich mittlerweile folgende Architekturen in meinem Besitz:
Letztere war arg schlimm zugerichtet, als ich sie fand, da hatte wohl jemand gedacht, einen normalen PC vor sich zu haben und muss wohl ziemlich enttäuscht gewesen sein, als das Fundstück nicht seinen Erwartungen entsprach. Glücklicherweise konnte ich die Einzelteile alle wieder einsammeln und funktionsfähig zusammenpuzzeln, sogar die originale SCA-Festplatte war zu finden, welche allerdings nicht gerade leise ist. Deswegen läuft megumi derzeit ja auch via NFS-Root, denn die dort enthaltenen Platten waren noch lauter. Allerdings drückt der Betrieb via NFS-Root deutlich auf die Performance, weswegen ich jetzt auf der Suche nach zwei leisen SCA-Platten bin. Bei den üblichen Verdächtigen hier in der Gegend (Alternate, Avitos) gibt es nur die 10.000 Umdrehungen/s machenden Trümmer, welche dann auch gleich ein beträchtliches Loch in mein ohnehin sehr mageres Konto reissen würden, so daß diese Option nicht in Betracht kommt. Also werde ich mich einmal anderweitig umhören müssen, wer für mich zwei solche Platten für kleines Geld erübrigen kann. 4GB würden mir ja schon dicke reichen. Was heißt hier "Urlaub"?Freitag, 7. Oktober 2005Ja, was heißt Urlaub eigentlich? Jeder hat da eine andere Vorstellung von. Für den einen heißt dies brutzeln am Strand, der nächste erkraxelt Berge und wieder andere saufen sich durch die Bars im nächsten Touristenzwinger. Aber für mich bedeutet "Urlaub" erst einmal eines: Machen zu können, was ich will und zwar zu jeder Zeit und aus jedem Grund. Und noch viel wichtiger: Nicht machen zu müssen, was ich nicht will, ganz in Anlehnung des bekannten Satzes zur Definition von Freiheit. Und was heißt das jetzt? Es heißt vor allem, das mein Urlaubsgeschmack und -stil absolut inkompatibel mit größeren Gruppen oder festgeplanten Reisen ist. Wenn ich im Urlaub bin, was vor allem eine geistige Einstellung und nicht zwingend eine Veränderung des Aufenthaltsortes ist, dann handele ich vor allem so, daß ich mich wohl dabei fühle. Das kann dann auch dazu führen, das ich "zum Urlauben" arbeiten gehe, allerdings dann in einem anderen Umfeld, als ich sonst um mich habe. Und wenn mir das nach zwei oder drei Tagen nicht mehr gefällt, dann mache ich eben etwas anderes. Oder das ich für 3 Tage den "Gang nach Canossa" (nein, das hat mit Religion nichts zu tun) antrete. Oder mache einfach irgendwelche anderen Ding, auf die ich gerade Bock habe. Das führt natürlich zu folgendem Problem: Ich bin nicht der Typ für einen 2-wöchigen Urlaub in $sonstwo, weil dies eben wieder Einschränkungen mit sich bringt, auf die ich im Urlaub eigentlich verzichten will. Man kann ja schließlich kaum nach wenigen Tagen wieder abreisen, weil man jetzt Lust auf etwas anderes hat (es sei denn, man zuviel Geld, dann geht das natürlich). Und noch schwerer wird dies alles, wenn man nicht alleine unterwegs ist. Natürlich heißt dies nicht, das ein z.B. Trip mit Freunden für mich die Hölle auf Erden darstellt, mitnichten! Allerdings machen es die dabei nötigen Koordinationen schwerer für mich, das Urlaubsgefühl aufkommen zu lassen. Eine mehr als willkommene Abwechslung zum täglichen Einerlei ist soetwas auf jedenfall, nur richtig "urlauben", im Sinne von absolut frei von allem sein, dass kann ich (derzeit) nur allein bzw. mit wenigen, sehr speziellen Personen. ZwielichtMontag, 3. Oktober 2005Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und rund herum beginnt es langsam bunter, aber auch eintöniger und grauer zu werden. Und ich muss sagen: Ich freue mich jedes Jahr auf den Herbst und dann danach den Winter. Und letzteres keineswegs, weil ich der begnadete Wintersportler bin, zu mehr als sich todesmutig mit dem Schlitten den Berg hinter zu stürzen hat es nie gereicht. Und ganz ehrlich: mehr will ich auch gar nicht. Warum? Weil ich die Sonne verabscheue? Weil ich gerne im dunkeln in meiner Wohnung hocke? Nein, selbst wenn ich letzteres durchaus als nett empfinde, vor allem in Kombination mit einem warmen Getränk in der Hand, Kerzen, etc. Und auch im Winter kann man sehr sonnendurchflutete Momente haben. Und ich muss sagen: An einem kalten klaren Wintertag hat die Sonne noch viel mehr Reiz, ist noch viel intensiver und ich kann sie dann auch besser genießen, sowohl physisch als auch psychisch. Der Herbst dagegen ist mit seinen warmen Farben, die langsam in Verfall übergehen aber immernoch meine liebste Jahreszeit, am meisten der Mittel- und Spätherbst, wenn sich eine sanfte melancholische Stimmung über die Landschaft legt. (Manche nennen es "Winterdepression" und kaufen schon einmal Sonnenmilch für den nächsten Sommer auf Vorrat.) Ich mag es, wenn die hektische und teilweise zwanghaft Betriebsamkeit des Frühlings und des Sommers ein wenig vom Herbst gebremst wird, man wieder Zeit für innere und geistige Dinge findet und die Overflächlichkeit der Frühlings- und Sommerzeit im wahrsten Sinne des Wortes zugedeckt wird. Und natürlich kommen die niedrigeren Temperaturen mir, der alles über 25°C als unangenehm empfindet, sehr zu pass. Die Herbst- und Wintermonate sind meine produktivsten, war meinen Job und andere Aktivitäten angeht. Natürlich würde auch ich ohne ab und zu einen Lichtstrahl mit der Zeit depressiv werden, aber der Herbst und Winter haben den Vorteil, das man angenehmes Licht genießen kann, ohne dabei gleich lebendig geröstet zu werden. Und auf all dies freue ich mich. Jedes Jahr auf's Neue.
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