Zak McKracken in echtMittwoch, 30. November 2005Wer das Spiel "Zak McKracken" nicht kennt (schäme dich!), wird diesen Eintrag nicht verstehen können. Also zuerst das Spiel spielen (z.B. mit ScummVM) und dann hier weiterlesen. In echt passiert hier derzeit folgendes: Scheinbar ist der Neubau nebenan in der letzten Zeit etwas feucht geworden, denn derzeit läßt die Baufirma mindestens einen Gebäudetrockner laufen. Und zwar auf der höchsten Stufe. Denn die Geräuschkulisse, die das Ding (oder die Dinger) produziert, ist abenteuerlich. Selbst durch mehrere Wende, geschlossene Fenster und 15 Meter Luftlinie ist überdeutlich das dauernde an- und abschwellende Brummen zu hören. Und das ist dermaßen nervenzermürbend und hirnerweichend, das man davon Kopfschmerzen bekommt und sich auf so gut wie nichts mehr richtig konzentrieren kann. (Und Kenner verstehen jetzt, was ich mit "Zak McKracken" meine.) Argh! BesinnungSonntag, 27. November 2005Immer rund herumMontag, 21. November 2005Ich habe gerade einmal mit hugin, autopano-sift und enblend herumgespielt und dank dem ausgezeichneten hugin-Anfänger-Tutorial von Rob Park bin ich auch zu einem recht ansehnlichen Ergebnis gekommen. Hier und da gibt es noch ein paar unschönere Übergänge, aber für 30 Minuten, die ich mich bisher mit diesem Thema befasst habe, ist das doch ganz ordentlich: (Achtung, sehr groß! Sowohl, was die Dimensionen (11070x1095 Pixel) als auch die Dateigröße angeht (1,5MB).) Und damit löse ich auch gleich einen Teil meines Versprechens ein, etwas mehr von meiner Wohnung zu zeigen. Mehr Bilder folgen, nachdem ich noch etwas weiter mit den oben genannten Programmen experimentiert habe. Nachtrag: Scheinbar stürzen sowohl Firefox als auch Mozilla beim Betrachten des großen Bildes ab. Warum das so ist, weiss ich bis dato noch nicht. Notfalls muss man eben das Bild mittels "Link speichern unter"/"Save Link As" auf die lokale Festplatte speichern und einen Bildbetrachter benutzen. Nachtrag2: Hmm, was will mir das sagen: WohlfühltemperaturSamstag, 19. November 2005Das ist doch einmal genau die richtige Temperatur:
(Die linke Anzeige entspricht der Umgebungstemperatur in meiner Wohnung, die rechte ist die Ablufttemperatur meines Arbeitsrechners.) Ja, ich muss es eingestehen, es wird wirklich Zeit, die Heizung aufzudrehen, wenn ich mich nicht mit dickem Pulli und warmer Decke vor meinem Fernseher wiederfinden will. Väterchen FrostSamstag, 19. November 2005Der erste Frost in Gießen. OK, ok, das ist nicht so eindrucksvoll wie der Ausblick, den dyfa in München hatte. Aber immerhin weiss ich jetzt, das ich ab sofort morgens 5 Minuten mehr Zeit einplanen sollte, um mein Auto frei zu kratzen. MahlzeitMontag, 14. November 2005Ab die Post!Montag, 14. November 2005So, am Wochenende habe ich nun "Ab die Post" von Terry Pratchett fertig gelesen und muss sagen: Ja, sehr nett. Pratchett schafft es, einen gut zu lesende Story zu formulieren, die aber genug Spitzen beinhaltet, daß man immer wieder ob der Parallelen zu unserer wirklichen Welt schmunzeln muss. Auch finden alterfahrene Pratchett-Leser finden genug Referenzen zu vorangegangenen Büchern, ohne das diese neue Leser zu sehr verwirren würden. Alles in allen ein sehr rundes Buch, wenngleich mir "Die Nachtwächter" aufgrund seiner etwas düsteren Ausrichtung besser gefällt. Und ja, Silvia, du hast recht, auch mich befällt diese innere Leere, nachdem ich die letzte Seite eines Buches umgeblättert habe. Als "Gegenmittel" lese ich meist kurz vor dem Einschlafen, dann kann ich mich am Ende eines Buches sanft in den Schlaf weggleiten lassen. Update: Es muss natürlich Terry Pratchett heissen. Peinlich, peinlich. (Danke, Thomas!) Das fängt ja gut an...Montag, 14. November 2005Toll. Nach dem eher mäßigen Wochenende fängt die Woche gleich viel ... schlechter an. Zuerst werde ich gegen 7:15 Uhr (mein Wecker stand auf 8:45 Uhr und ich hätte die 90 Minuten Schlaf noch gerne mitgenommen) von einer Telefon-Verkaufstussi aus dem Schlaf geholt. Dann ist mein Magen/Darm-Trakt uneins mit mir und läßt mich erst einmal knappe 30 Minuten über den Sinn des Lebens sinnieren, wobei ich dabei natürlich gerade nichts zu lesen griffbereit hatte (und aufstehen war zu dem Zeitpunkt eher nicht möglich, zumindest nicht ohne recht ekelhafte Konsequenzen). Später dann reiße ich mir beim Einpacken meines Notebooks den linken Daumennagel empfindlich ein. Und zu guter Letzt gibt es an meinem Arbeitsplatz keine freien Parkplätze mehr, so daß ich mal wieder weit weg parken darf, eine wahre Freude bei dem Wetter. Immerhin hatten die Kollegen den am Wochenende ausgefallen Xen-Host schon wieder repariert. Super Samstag!Sonntag, 13. November 2005Ja, dieser Samstag war echt toll! Vor allem, weil ich absolut nichts von ihm hatte, da ich es geschafft habe, von 3:00 Uhr bis 22:00 Uhr durchzupennen (ja, das sind wirklich 19 Stunden). Diese Delle in meinem Biorythmus wieder auszubeulen wird einiges an Anstrenung kosten. MistTM! Fettisch is'Donnerstag, 10. November 2005So, daß Dach ist drauf, und damit hört auch hoffentlich das maschinengewehrartige Getackere der Druckluftnagler auf, die mir heute einen merkwürdigen Traum vor dem Aufwachen in mein Unterbewußtsein gehämmert haben. Das linke Bild ist von ca. 11:00 Uhr, das rechte die Ansicht von 12 Stunden später. (Die komischen Flecken kommen vom Regen. Gepaart mit Dunkelheit und dem natürlich nicht übermäßig starken Blitz der A60, der dazu noch sehr nah am Objektiv sitzt, ergeben dann diese "Geister" im Bild.) Update: Und hier das ganze noch einmal bei Tag, ca. 10:00 Uhr. UnheilsprophetDienstag, 8. November 2005Mir scheint, ich schreibe Unheil herbei. Vorgestern noch war das Nachbargrundstück öde und leer, aber heute ging das mächtig der Punk ab. 6 Uhr und 12 Minuten, ich werde durch ein lautes zischendes Geräusch nach nur 5 Stunden Schlaf aus dem selbigen gerissen. Selbst hartnäckiges ignorieren läßt es nicht verschwinden. Ein Blick aus dem Fenster offenbart folgendes: Aha, die Aufbauarbeiten beginnen, man klebt Teerpappe auf den Beton, wo später die Wände hinsollen. Lösung: Fenster zu, Oropax in die Ohren, weiterpennen. Die Ohrstopfen funktionieren gut - zu gut, da ich meinen Wecker gnadenlos überhöre und erst gegen 11:00 wieder aufwache. Da sieht die ganze Sache schon so aus: Das Erdgeschoss ist fast fertig, man baut bereits das Gerüst auf, um auch das Dachgeschoss aufsetzen zu können. So interessant das ganze ist, die Arbeit ruft. Beim Wegfahren sehe ich das (vermutete) Besitzerehepaar, wie sie die zukünftigen Gartenanlagen planen. Gegen 21:30 zeigt sich dann diese Bild: Nur die Dachziegel sowie ein wenig Zierrat fehlen noch, aber dann ist der geschlossene Rohbau fertig. Immerhin, durch die Fertigbauweise nervt mich der Tumult nur einmal und nicht mehre Wochen lang, wie es mit der herkömmlichen Methode der Fall gewesen wäre. Ich bin gespannt, wie und wann es weitergeht. Kinder, wie die Zeit vergehtMontag, 7. November 2005*Gong* Und mit dem Gongschlag habe ich es geschafft, ein weiteres Jahr bei nahezu kompletter geistiger Gesundheit überlebt. (Was, wenn ich das so sagen darf, in der heutigen Zeit nicht so einfach ist. Die geistige Gesundheit, nicht das Überleben. [Zumindest in unseren Breiten und Längen.]) Zurückblickend habe ich in meinen 27 Jahren auf diesem Erdball doch schon so einiges erlebt, manches global bedeutend, anderes doch nur privat erschütternd. Da wären z.B.:
Und da stehe ich nun und harre der Dinge, die die Zukunft so für mich bringt. Zumindest hoffe ich, das ich am 19.01.2038 irgendwo weit weg von irgendwelchen Computern meinen Lebensabend verbringen kann, denn dieses Datum ist viel interessanter als die schnöde Y2K-Problematik, was merkwürdiges Verhalten, Abstürze etc. angeht. Aber das ist eine andere Geschichte. Und weiter?Sonntag, 6. November 2005In ein paar vorherigen Einträgen berichtete ich ja schon über das Anwachsen der Bebauung auf dem Nachbargründstuck. Und nachdem es lange Zeit so aussah, daß das Gießen der Grundplatte die letzte Aktion in diesem Jahr zu sein scheint, so gab es jetzt doch überraschend ein paar Veränderungen. So wurde eine Fertiggarage auf ihre Betonfüße gestellt, der Fertigschornstein (das graue längliche Teil links) sowie die (vermutlichen) Bauteile großzügig endlang der Straße gelagert (dsa Zeug auf den Trägern unter den grünen Planen). Natürlich unbeleuchetet, so daß man des Nachts recht einfach davorknallen kann, Straßenbeleuchtung hin oder her. Allerdings stehen diese Dinger da jetzt schon eine gute Woche, ohne das sich etwas tut. Andere Zielgrundstücke gibt es hier in der Gegend aber nicht, so daß der Krempel schon für das Grundstück nebenan sein sollte, aber bisher hat sich, wie man sehen kann, nichts getan. Wenn die den Rohbau fertig haben wollen, bevor es zu frostig wird, dann sollte sich die Baufirma aber wirklich einmal beeilen. Naja, mir soll es recht sein, je länger die brauchen, um so mehr Sonne und Ausblick kann ich genießen.
(Seite 1 von 1, insgesamt 13 Einträge)
|
SucheBlog abonnierenVerwaltung des BlogsKategorienPowered by |
