Blinder PassagierMittwoch, 28. Dezember 2005Heute war dann die Rückreise von Kassel nach Gießen angesagt. Soweit alles problemlos, nachdem ich das Radio ausgebaut gelassen hatte, gab es auch keine Startprobleme mehr. Allerdings hatte sich in der doch etwas hektischen Phase vor dem Aufbruch ein blinder Passagier an Bord geschlichen: Das ist der Schlüssel zum Auto meiner Mutter, welchen ich benutzt hatte, um die Garage aufzuschließen und den ich danach gedankenverloren in meiner Jackentasche versenkt hatte. Glücklicherweise gibt es für beide Schlüssel ein Duplikat, so daß ich nicht extra wieder zurückfahren musste, sondern die Sache irgendwann bei einem normalen Besuch geklärt werden kann (sofern ich den Schlüssel dann nicht aus Dusseligkeit in Gießen liegen bzw. hängen lasse). "Blinder Passagier" vollständig lesen Cleaning JuicenetDienstag, 27. Dezember 2005Heute war großer Aufräum- und Installier-Tag im Juicenet, dem Jugend-Internetcafe der Stadt Kassel im Haus der Jugend. Dabei haben Meinhard und ich die 6 Clients von Woody auf Sarge geupgraded, die Rechner und die Schränke gesäubert, kaputte Mäuse und Tastaturen entsorgt sowie im Serverraum aufgeräumt. Hier ein paar Impressionen von der Aktion: Nur mit dem richtigen Druck bewegt sich der Schmutz der Jahre aus den Ritzen. Kaputte Mäuse zu Hauf. Meist wurde das Mauskabel durchgerissen oder -geschnitten. Alter Schrott. Kaputte Tastaturen. Unidentifizierbare Rechner und nicht verwertbare Dinge, die von diversen Firmen im Laufe der Zeit "gespendet" worden sind. Vier P2/350 mit 128MB RAM und 4GB Festplatte. Darauf läuft Debian Sarge mit IceWM als Windowmanager, Firefox und Openoffice1.0. Irgendwann in den nächsten zwei Jahren gibt es bestimmt auch einmal neuere Rechner. Vermutlich aber erst, wenn eine Firma mal wieder Rechner loswerden will. Und hier zwei Athlon 1800+ mit 256MB RAM und 20GB Festplatte. Auch hier das gleiche Debian wie auf den P2, allerdings gibt es noch ein Windows 2000 auf einer weiteren Partition, welches für bestimmte Kurse gebraucht wird. Damit die normalen Internet-Cafe-User aber Linux benutzen müssen, ist das Windows im GRUB mit einem Passwort gesichert. RöchelnDienstag, 27. Dezember 2005Da hat man es einmal etwas eiliger und dann geht alles schief. Und ich wußte es, ich hätte gestern Nachmittag noch eine kleine Runde um's Dorf mit meinem Auto drehen sollen, dann heute morgen war die Batterie natürlich komplett tot, denn die 5m Fahrstrecke reichen natürlich nicht, um die gestern schon schlappe Batterie nachzuladen. Also durfte ich den Karren rückwärts aus der Garage schieben, damit ich mit dem Überbrückungskabel hantieren konnte. Das Radio habe ich natürlich gleich ausgebaut gelassen. Satz mit XMontag, 26. Dezember 2005Der Mensch denkt und ... trotzdem kommt nichts Richtiges dabei heraus. Eigentlich (da ist es wieder, das Wort) dachte ich, das ich mein Batterieproblem gelöst habe. Leider lag ich damit komplett daneben. Denn als ich gerade mein Auto in die Garage fahren wollte, war dem Starter nur noch ein heiseres Röcheln zu entlocken und dann war schluss. Mit etwas gutem Zureden (und nach dem Ausbau des Radios) bekam ich den Motor dann zum Anspringen und konnte in die Garage fahren. Tja, dann werde ich wohl doch die Spezialisten aufsuchen müssen, damit die mir mein Autoradio korrekt einbauen (beschämend, ich weiss.) Aber da es keine genauen Pinbelegungen für mein Auto im Netz zu finden gibt und ich mit meinen Mutmaßungen und Messungen nicht weiter komme, bleibt mir nichts anderes übrig. Saisonale GrüßeSamstag, 24. Dezember 2005Nachdem nahezu sämtlichen anderen Blogger bereits ihre Grüße losgeworden sind, nun auch von mir das Unvermeidliche: Frohes Fest! (und so) [und jetzt zurück zum Campari. Hehehe.] There and back againDienstag, 20. Dezember 2005Das war also München. Nun gut. Die Rückfahrt war soweit ereignislos, die Wetterbedinungen minimal besser wie bei der Hinreise, aber sonst das gleiche Grau-in-Weiss. Lediglich den Stau auf der A3 vor dem Biebelrieder-Kreuz hätte ich gerne umfahren, aber leider war die rechte Fahrspur von LKW bereits so dicht, das an ein Abfahren nicht mehr zu denken war, so daß nur die Option "Augen zu und durch" übrig blieb. Aber nach 30 Minuten war auch das überstanden und die restliche Strecke war ohne Probleme. Letztendlich habe ich für die knapp 450 Kilometer 4:30h reine Fahrzeit gebraucht, also ein durchaus brauchbarer Schnitt, mit 13.6l/km (7,4l/100km) geht der Verbrauch auch in Ordnung (dafür, das ich recht häufig mit Vollgas gefahren bin). Achja, Christian: Der Passphoto-Automat stand wieder an der gleichen Stelle. Danke für die Warnung! The Eagle has landedMontag, 19. Dezember 2005Kurzzusammenfassung der Fahrt:
Dennoch bin ich soweit gut durchgekommen, knapp über 4 Stunden ist keine so schlechte Zeit von Gießen aus. Ich hoffe nur, dass die Rückreise dann nach Kassel ebenso brauchbar verläuft wie der Weg nach München. Wie gesagt: Keinen Bock auf ADAC-Suppe auf dem Standstreifen. We have GO for launch!Sonntag, 18. Dezember 2005So. Damit sind die letzten Vorbereitungen [Kamera eingepackt? Wo sind die Ersatzakkus? Habe ich meinen Vorrat an Gute-Nacht-Lekture eingepackt? Geschenke nicht vergssen? ...] für meine Abreise nach München (und später dann von dort nach Kassel) abgeschlossen. Ich hoffe einmal, das Wetter ist nicht ganz so bescheiden und die Autobahnen halbwegs befahrbar, denn ich kann mir Schöneres vorstellen, als von ADAC-Suppe gewärmt auf dem Standstreifen zu übernachten. Gesundheit!Samstag, 17. Dezember 2005Nach Jahren des aufopferungsvollen Studiums hat Claudia es dieses Jahr geschafft und ist nun diplomierte Bio-Informatikerin. Und was passt da besser zum Geschenk als eine ausgewachsene Erkältung und ein Bücherwurm zur Erinnerung an alte Zeiten?
(Mit Dank an Tobias Dietrich Spielwaren für die schnelle Lieferung.) HirnschmelzeSamstag, 17. Dezember 2005Ich! halte! es! nicht! mehr! aus! Wenn ich noch einmal "Last Christmas" von "Wham!" ertragen muss, dann garantiere ich für nichts mehr. Jedes Jahr in der Weihnachtszeit das gleiche. Egal ob im Radio (ich weiss schon, warum ein Autoradio mit MP3-Funktion habe), im Fernsehen, im Super- und Getränkemarkt oder im Aufzug (!!), immer die gleiche Leier. Hilfe! AusbeuteDonnerstag, 15. Dezember 2005Das hier ist die heutige Ausbeute meiner Weihnachts- und Geschenkeinkäufe.
Leider kann ich (noch) nichts darüber erzählen, was in den Paketen war, denn alle beteiligten Personen lesen meine Webseite. BiorhythmusMittwoch, 14. Dezember 2005Heute habe ich gemerkt, wie "verkorkst" mein Biorhythmus mittlerweile ist. So gehe ich normalerweise zwischen 01:00 und 01:30 Uhr ins Bett und schlafe dann bis ca. 8:30 Uhr. Aber aus diversen Gründen war ich gestern schon gegen 21:30 so müde, das ich früher ins Bett gekrochen bin, um dann gemütlich bis ca. 7:30 pennen zu können, denn normalerweise kann ich ohne Probleme 10 Stunden (oder mehr) am Stück schlafen, z.B. am Wochenende. Wenn ich da gegen 03:00 Uhr schlafen gehe, dann muss ich mir einen Wecker auf z.B. 12:00 stellen, sonst penne ich ohne Probleme bis 18:00 Uhr durch. Aber heute ist es mir einfach nicht gelungen, länger als bis 05:00 Uhr zu schlafen. Mehr war einfach nicht drin, egal wie viele Schäfchen ich auch gezählt habe. :-\ Nunja, es hatt auch sein Gutes, so habe ich die Zeit genutzt, um ein paar administrative Dinge nachzuholen, ausgiebig zu frühstücken, um danach entspannt zur Arbeit zu fahren. Gelber "Service"Dienstag, 13. Dezember 2005Gnargl. Der "Service" der Deutschen Post AG geht mir immer mehr auf den Senkel. Nicht nur, das die Öffnungszeiten "meiner" Postagentur eine Frechheit für die arbeitende Bevölkerung (zu der ich derzeit auch gehöre) darstellen, auch die Koordination im ganzen System läßt sehr häufig zu wünschen übrig. So ist nur von 10:00 bis 12:00 und dann von 15:00 bis 18:30 geöffnet. Und die 30 Minuten nach 18 Uhr exisiteren auch erst seit kurzem, nach dem wohl einige Beschwerden eingingen, das 18:00 kaum zu schaffen wäre (vor allem da häufig schon um 17:50 niemand mehr anzutreffen war). Also habe ich entweder die Wahl, später an die Arbeit zu fahren, um vorher bei der Postfiliale vorbeischauen zu können oder ich muss früher von der Arbeit los, um nach 30 Minuten Fahrt im Berufsverkehr noch rechtzeitig vor Toresschluss am Schalter zu sein. Und als zweites kommt noch dazu, das ich jetzt schon vermehrt einen orangenen Zettel im Briefkasten vorfand, obwohl ich zu dem Zeitpunkt der Lieferung zu Hause und ansprechbar (lies: wach) war. Und ich wohne weder im 5. Stock ohne Aufzug, sondern lediglich im 1. Stock eines kleinen Mehrfamilienhauses. Ich habe so das Gefühl, dass der Paketbote in der Weihnachtszeit so volle Touren hat, dass er einfach immer eine Karte einwirft, um nicht lange an der Tür klingen und warten zu müssen, sondern möglichst fix mit seiner Tour fertig wird. Die Krönung ist dann allerdings, das auf dem Wisch steht, man möge nicht vor 16:00 Uhr die Abholung versuchen, dass dann aber nicht einmal am nächsten Morgen das Paket abholbereit ist, was man natürlich erst erfährt, nachdem man an der Arbeitsstelle Bescheid gegeben hat, das man später kommt, weil man noch zur Post muss. $FLUCH! Zwetschge oder Pflaume?Montag, 12. Dezember 2005
Also, für mich heissen die Dinger immer noch "Zwetschgen" und nicht einfach ordinär "Pflaumen". So. Aha!Donnerstag, 8. Dezember 2005Einmal Frankfurt hin und zurück später sieht es jetzt wieder so aus, wie es sein sollte: Temp.= 46.6, 39.5, 23.8; Rot.= 4927, 0, 0 Und das hier ist der Übeltäter, der mir heute 2 Stunden Autofahrt und 5 Minuten Schrauberei eingebracht hat:
Der Lüfter ist dabei so festgefressen, das er sich nur unter großer Mühe drehen läßt. Dem Gesetz der Serie nach müßte der Austausch jetzt bis ca. Ende April halten. Hoffentlich konnte ich vorher den kompletten Server in Rente schicken und durch ein neueres Modell ersetzen.
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