AbgetautSonntag, 29. Januar 2006Mist. Eigentlich wollte ich mir heute eine Fertigpizza einwerfen (keinen Bock auf Selbstproduktion von Essen), aber als ich gerade das Gefrierfach öffnete, wurde ich stutzig, denn a) es ging viel zu leicht auf, b) die dort lagerndes Gel-Packs waren innen flüssig und c) die Pizza hatte nicht die erwartete steinharte Konsistenz. Scheinbar hatte ich beim Befüllen das Fach nicht korrekt geschlossen, so daß es seit Donnerstag komplett abgetaut war und die Pizza damit ungenießwar wurde. Also doch das Essen selbst zusammenpuzzeln. Zweiter StimmbruchDonnerstag, 12. Januar 2006Die alte Leier, meine Stimme ist nur unwesentlich besser geworden. Immerhin höre ich mich heute so an, als wäre ich im Stimmbruch, was gegenüber gestern, wo ich nahezu gar kein Wort sprechen konnte, ein Fortschritt ist. Räusper und KrächzMittwoch, 11. Januar 2006Gestern noch hat es so ausgesehen, als könnte ich heute wieder an meinen Arbeitsplatz zurückkehren, aber leider ist dem nicht so. Während sich meine allgemeine Gesundheit über Nacht weiter verbessert hat, ist meine Stimme heute komplett weg, selbst normales Flüstern gelingt mir nur mit Mühen. Zum jetzigen Zeitpunkt fühlen sich meine Stimmbänder so an, als wie wenn sich dort ein dicker Belag befinden würde, mehr als ein leises Krächzen bekomme ich gerade nicht heraus. Mal abwarten, was morgen wird. ErwischtDienstag, 10. Januar 2006Eigentlich wollte ich letzte Woche Samstag noch ein paar Dinge an der Seite hier verbessern, ein paar aufgelaufene Einträge veröffentlich, etc., aber es kam anders. Zuerst war ich gegen 18:00 Uhr noch kurz etwas einkaufen (Studentenwitze bitte woanders tätigen, danke), hatte mir danach lecker Nudeln mit Käsesauce gemacht und entspannte gerade auf meiner Couch, als ich einen leichten Druck im Hals beim Schlucken bemerkte, aber mir nichts weiter dabei dachte. Gegen 19:00 Uhr waren aus diesem leichten Druck deutlichere Beschwerden geworden und eine kurze Temperaturerhebung ergab 37,1°. Lösungsansatz: Heiße Milch mit Honig gemacht, Flasche mit Gurgellösung aus der Hausapotheke ins Bad verfrachtet, 23:00 Uhr anstatt 03:00 Uhr als Termin für's Bett ins Auge gefaßt. Um 20:00 Uhr dagegen war eine deutliche Rötung des Rachens zu vernehmen, meine Termperatur mittlerweile auf 37,8° angestiegen und meine Nase begann zu laufen. Super. Also die normale Gurgellösung wieder weggepackt, Subcutin ins Bad verfrachtet, Aspirin in die Küche gestellt und auch gleich eine genommen. Wie gut, das ich noch genug Nasenspray im Haus habe, sonst wäre ich vermutlich wahnsinnig geworden. (Auch wenn ich das Zeug wegen dem Jojo-Effekt des Wirkstoffes nicht mag, aber es hilft zumindest, so daß man wieder gut durchatmen kann. Die Abgewöhnungsphase nervt halt etwas.) Spätestend gegen 21:00 Uhr habe ich dann eingesehen, das es keinen Zweck mehr hat, habe mir Wadenwickel vorbereitet und bin dann damit ins Bett gekrochen, Temperatur irgendwo gegen 38,x°. Die Nacht war dann irgendwie ... komisch, ich bin alle 2-3 Stunden nach einem komischen Traum aufgewacht, um dann nach einem Blick auf die Uhr wieder einzupennen. Für den Sonntag erwartete ich eigentlich, komplett hinüber zu sein, aber überraschenderweise war dies nicht der Fall. Bis auf ein wenig Halsschmerzen und einem "Grundrauschen" an Mattigkeit fühlte ich mich recht gut, wenngleich ich natürlich keine Bäume ausreißen konnte. Auch an wirkliche Arbeit war nicht zu denken, dazu war mein Hirn doch etwas zu sehr benebelt, aber ansonsten ging es mir gut, auch die Temperatur baumelte zwischen 37,2° und 37,0° hin und her. Trotzdem hatte ich beschlossen, das es besser wäre Montag und Dienstag frei zu nehmen. Der Montag und der heutige Dienstag waren soweit auch OK, ich würde sagen 8/10 Punkten, allerdings ist mir die Erkältung, wie bei mir üblich, ein klein wenig auf die Stimme geschlagen, so daß ich mich derzeit anhöre wie ein Rocksänger nach 7 durchzechten Nächten (aber angeblich sollen Frauen eine solche Stimme ja sexy finden). So wie es jetzt aussieht, werde ich morgen wieder an meinen Arbeitsplatz zurückkehren, sollte sich keine unerwartete Verschlechterung andeuten.
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