KaribikinselDienstag, 28. Februar 2006
Warum muss sich eine Firma für Wireless Networking unbedingt nach einer Karibikinsel nennen?
Und warum kann Google immer noch nicht meine Gedanken lesen, damit ich endlich das finde, was suche. Hmpf. Ich freue mich ...Sonntag, 26. Februar 2006... auf Mittwoch. Dann ist nämlich der ganze Rummel für eine längere Zeit wieder vorbei und diese erzwungene Heiterkeitsheuchelei hat ein Ende. Und nein, ich bin kein griesgrämiger Miesepeter oder gar ein weltfremder Einsiedler (auch wenn letzteres derzeit keine so unverlockende Option ist), wenn es etwas zu feiern gibt, dann bin ich dafür sofort zu haben. Aber dieses deutschtümelnde Umpfta-Umpfta-Täterää kann ich nicht ab. Von mir aus Karneval in Venedig, der hat wenigstens noch etwas Klassisches und einen an alte Zeiten erinnernden noblen Chic. Oder Karneval in Rio, da hat Mann immerhin etwas zu bestaunen (jajaja, ich weiss, 5€ in die Chauvi-Kasse). Aber Karneval/Fasching in Deutschland? Hilfe! Und wehe es kommt mir morgen an der Arbeit einer mit Luftschlangen oder gar einen kräftigen "Helau"! Es könnte passieren, dass die Mailquota plötzlich zu heiss badet und deutlich einläuft. Erschreckend und SchockierendFreitag, 24. Februar 2006Nach dem heutigen Frisör-Besuch ist es noch offensichtlicher geworden, als es vorher schon war: Ich werde alt! Und zwar nicht wegen der doch schon recht spärlichen Haar"pracht", sondern wegen der Anzahl der grauen Haare. War das früher mehr ein Einzelphänomen, breitet sich der Farbverlust doch deutlich sichtbar aus. Naja, man sagt ja, das Männer mit 20 Jahren ihren Zenit haben, so daß es nur natürlich ist, wenn sich bei mir mit 27,3 Jahren entsprechende Zeichen des Verfalls andeuten. Immerhin bin ich ja daran gewöhnt als distinguierter Mensch angesehen zu werden: "Ey, bist du Prof, oder was?!" Total gedämpftFreitag, 24. Februar 2006Ich krebse ja nun schon seit Ewigkeiten mit ISDN im Internet herum. Zwar immerhin eine Flatrate (von Arcor), aber eben nur ISDN. Einen Versuch DSL zu erhalten habe ich bereits hinter mir, damals war dies ein kapitaler Fehlschlag, denn eine Synchronisation des Modems mit dem DSLAM war aufgrund viel zu hoher Dämpfung nicht möglich. Da man mir gesteckt hat, das sich an der Leitungsführung wohl etwas geändert hat und das die Telekom einige Anschlüsse umgeschaltet hat, hatte ich bei Arcor eine Neuprüfung meines Anschlusses in Auftrag gegeben. Und heute habe ich das Ergebnis erhalten: Satte 70,01dB für die 5993m Kabel von der VSt zu mir. (46dB sollten es für DSL1000 maximal sein, mit 70dB gibt es noch nicht einmal die Light-Variante davon.) Mit diesem Wert ist es schon fast verwunderlich, dass ISDN überhaupt funktioniert. Also werde ich wohl warten müssen, bis iesy mit dem Breitbandkabelausbau voran kommt oder Wimax zur Verfügung steht. Solange ergötze ich mich eben weiter an phantastischen 7,6KB/s. Nächste RundeDonnerstag, 23. Februar 2006Es ist ein Kommen und Gehen bei mir, zumindest was die hartnäckigste Erkältung seit Langem angeht. Nachdem ich von Sonntag bis Dienstag zuversichtlich war, alles überstanden zu haben, fing es Mittwoch wieder neu an. Also zurück zum Arzt, Abklopfen, Abhören, Vorhusten, etc. und erneut Antibiokika verschrieben bekommen, diesmal ein anderer Wirkstoff. Hoffentlich ist die ganze Sache diesmal von längerer Dauer. Auf dem Heimweg habe ich mich dann auch gleich mit Obst etc. eingedeckt, um mein Immunsystem ein klein wenig zu unterstützen. Ähem...Freitag, 17. Februar 2006
NebenwirkungenDonnerstag, 16. Februar 2006Zusätzlich zu den Antibiotika hat mir mein Arzt auch ein Medikament gegen den unproduktiven Hustenreiz verschrieben. Und das ist besonders interessant: Zuerst einmal ist der wirksame Bestandteil Dihydrocodeinthiocyanat, ein Salz des Codeins, das selbst ein Opiat und ein Methylether des Morphins ist. Ich kenne diesen Wirkstoff von einer früheren Behandlung gegen Reizhusten und die Wirkung ist auch entsprechend: Man wird etwas benommen, fühlt sich dabei aber wohlig und gut. Allerdings gibt es aufgrund dieser Wirkungen auch ein gewisses Risiko bezüglich einer möglichen psychischen Abhängigkeit, die bei übermäßigem Gebrauch auftreten kann. "Nett" sind auch die sonstigen Nebenwirkungen:
Wobei "sehr häufig" hier als "mehr als 1 von 10 Behandelten" definiert ist. Und aus der früheren Behandlung gegen Reizhusten mit diesem Wirkstoff weiss ich, das vor allem die Magen-Probleme bei mir definitiv zutreffen. Und da der Reizhusten bei mir nicht so stark ausgeprägt ist, dass er einer so starken medikamentösen Behandlung bedarf, habe ich dieses Medikament (in Absprache mit meinem Arzt natürlich) nicht eingenommen, sondern mir eine Packung normale Hustendrops (Isla Moos und Isla Cassis, kann ich nur empfehlen) besorgt, die die gleiche Wirkung auf weniger schädliche Weise haben. Offiziell KrankDienstag, 14. Februar 2006Heute gab es die Bestätigung von dem, was ich schon befürchtete. Meine Erkältung wurde als "Akute Bronchitis" diagnostiziert, so daß ich für den Rest der Woche "Urlaub" machen und lustige gelbe Pillen schlucken darf. Immerhin gibt mir das die Gelegenheit, ein paar DVDs anzusehen und auch sonst ein paar der unerledigten Dinge zu schaffen, die sich hier noch angesammelt haben. BoomerangMontag, 13. Februar 2006"Schau mal, wer wieder da ist!" Hust, Hust. Im Namen meiner wieder erstarkten Erkältung möchte ich mich ganz herzlich bei Dirk L. bedanken: Danke Dirk! Trotz der verstärkten Zufuhr von Frisch-Obst und ergänzenden vitaminisierten Getränken war mein Imunsystem schwach genug, sich nach wenigen Minuten in einem Raum erneut auf's Kreuz legen zu lassen. Und nachdem seit dem letzten Mal meine Körpertemperatur in der ganzen Zeit im Schnitt nie unter 37,0°C gesunken war, ist es jetzt an der Zeit, einen professionellen Heiler aufzusuchen, in der Hoffnung dort ein paar Potions zu erhalten, damit meine HPs möglichst schnell wieder den Maximalwert erreichen. Neun mal VierMittwoch, 8. Februar 2006Silvia hat mich getroffen, also füge ich mich
Deckel 710Montag, 6. Februar 2006"Spontane Vorhersehung" - das ist sicher schon nahezu jedem einmal widerfahren, das plötzliche und drängende Gefühl, etwas bestimmtes machen zu müssen (und damit meine ich jetzt nicht den Gang auf die Toilette). So ein Gefühl nagte heute Vormittag an mir und dieses Gefühl flüsterte mir ein: "prüfe den Ölstand im Motor". Ich tat, wie mir geheissen und siehe da, der Ölstand war bei "minimal" angekommen. Also fluchs den Kanister 5W30 (verdammt teuer, das Zeug) geschnappt, einen geschätzten guten Liter nachgefüllt und mein Auto wird es mir danken. Denn, wer fährt bis die Warnlampe leuchtet, der ist meist schon kurz vor dem Ölfilmriss und damit einer sehr teuren Reparatur. Jetzt muss ich nur noch endlich mein Radio wieder korrekt eingebaut bekommen und alles ist wieder gut. Und was hat der "Deckel 710" damit jetzt zu tun? Das ist ein uralter und noch dazu frauenfeindlicher Witz, den ich hier nicht wiederholen möchte. (Zum Verständnis bitte einen Kopfstand machen, danke.) Spam-B-GoneSamstag, 4. Februar 2006Gut, es war mir ja von Anfang an klar, das SPAM (auch UCE genannt) meine neuen Mail-Adressen fluten würde, aber das schon nach wenigen Tagen knapp 15% meines täglichen Spam-Aufkommens über die neue Domain kommen würde, das hat mich doch etwas überrascht. Also habe ich die notwendigen Dinge erledigt und den auf meinem Server laufenden Exim4 um ein paar ACLs erweitert, die das ganze ein klein wenig dämpfen sollten. Dazu gehört z.B., dass Rechner, die in einer DNSBL stehen oder deren IP nicht zu einem Hostnamen auflöst, erst einmal 5 Sekunden auf das MTA-Banner warten dürfen. Das erfasst schon einmal viele dumme Spam-Bots und bei meinem geringen Mailaufkommen kann ich mir das leisten. Dann bekommen Rechner, die sich mit meinem Hostnamen oder meiner IP im HELO melden, gleich die Verbindung wieder weggenommen, da dies zu 100% Spam-Bots sind. Dann siebt ClamAV nach Viren, Würmern und Phishing-Mails und schlussendlich begutachtet SpamAssassin die Mail, wobei letzterer noch auf moderatoren 9,0 Punkten für eine Ablehnung steht. Nun muss die Zeit zeigen, wo ich noch drehen und schrauben muss, bis alle Teile soweit brauchbar miteinander harmonieren. Exim4 bietet ja glücklicherweise genug Möglichkeiten, um in den ACLs auf verschiedene Dinge zu prüfen und sich darauf basierend dann entsprechend zu verhalten. Winterlandschaft mit ZuckergussFreitag, 3. Februar 2006Nachdem ich gestern noch in der Nacht die bizarr-schönen Eisskulpturen vor meiner Haustüre photographierte, habe ich heute den Rest des spärlichen Tageslichtes genutzt und einmal die überzuckerte Landschaft festgehalten.
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