WiederbelebtDonnerstag, 30. März 2006
Heute (eigentlich schon gestern, aber da war es schon uhrzeitmäßig zu spät) ist mein Auto von seinem Werkstattaufenthalt zurückgekommen. Das Fahrgefühl ist dann doch schon ein anderes im Vergleich zu dem Automatik-Mercedes-Kombi, den ich übergangsweise fahren durfte (Danke Lothar!).
Auch im Vergleich zu vor der Reparatur ist der Wagen wieder deutlich durchzugsstärker und läuft auch wesentlich ruhiger, vor allem im Leerlauf. Trotzdem schmerzen die 585€, die mich der Spass gekostet hat. Dünn verteiltMittwoch, 29. März 2006Hirnlos und StromlosDonnerstag, 23. März 2006Das folgende passiert, wenn man zu voreingenommen von sich ist. Und in diesem Fall kann ich sogar absolut schonungslos mit dem Idioten der Geschichte umspringen, weil ich selbst der Depp des TagesTM bin. Abgelaufen ist das Ganze dabei wie folgt: Ich hatte gerade einen Server von seinem Software-RAID befreit und auf Hardware-RAID inkl. eines entsprechende SCA-Einschubes aufgerüstet. Dabei nutzte ich die Gelegenheit und entwirrte die Kabelperücke im Rechner und ordnete das Chaos durch den strategischen Einsatz von Kabelbindern. Soweit so gut, alles fertig, Server zu, zurück in den Server-Raum. Anschließen, booten und dann blöd aus der Wäsche schauen, weil: Bootet nicht mehr. Der BIOS-Summary-Screen erschien noch, aber danach kam nichts mehr, kein Bootloader, gar nichts, das System war eingefroren, keine Reaktion auf NumLock etc. mehr. Klarer Fall, da ist etwas kaputt. Also das Ding wieder aufschrauben, POST-Card in einen PCI-Slot und wieder booten. Diagnose: Alles funktioniert, die Karte quittiert mit "00" am Ende das Ergebnis, dass das BIOS gerade den Bootloader starte. Leider nicht wirklich, denn ich starre immer noch auf den BIOS-Summary-Screen und nichts tut sich. Also erst einmal alles weitere ausbauen: RAM halbiert, RAID-Controller raus, IDE-CDROM und Floppy abgeklemmt. Ergebnis: Bootet, findet aber natürlich kein Betriebssystem. Nächster Schritt: Floppy und CD-ROM wieder anklemmen. Aha-Effekt: Bootet nicht mehr. Und dann der Moment der Erkenntnis: Ich Vollnase hatte vergessen, das CD-ROM wieder mit Strom zu versorgen und scheinbar hatte das stromlose aber dennoch via IDE-Kabel am Board hängende Laufwerk das BIOS so verwirrt, dass es sich bei der Suche nach dem Bootloader komplett aufgehängt hat. Und was lernen wir daraus: Nur weil man so von sich überzeugt ist, das man meint, das der Fehler nicht bei einem selbst liegen kann, muss dies nicht wirklich so sein. Erfahrungsgemäß ist es in den meisten Fällen sogar erst recht so, dass der Fehler bei einem selbst liegt, auch wenn man es nicht wahrhaben will. Zu meiner Verteidigung kann ich aber anbringen, das der fragliche Server früher einmal ein paar selbstsame Probleme hatte, die sich aber beheben bzw. umgehen liessen, so daß der Verdacht, es wäre ein neues Hardwareproblem nicht ganz so weit weg lag. Dennoch ist so ein Fehler wie ein fehlendes Anschlusskabel am Laufwerk schon arg peinlich, vor allem, wenn man vor dem Schließen des Gehäuses extra noch einmal geprüft hatte, ob auch alles da ist, wo es sein sollte. PlattensterbenMittwoch, 22. März 2006Heute scheint der Tag des Plattensterbens zu sein. Erst gibt eine nagelneue Platte den Geist auf (nach nur knappen 6 Stunden Betrieb, welcher die meiste Zeit aus Leerlauf und dem Erzeugen des RAID1 bestand, welches damit auch gleich wieder im degraded mode ist) und jetzt kündigt sich in einem der Mailstorage-Server das Ende einer Platte an: Host : mailstore-1 Ich sehe interessante Zeiten aufkommen. Ganz mieses KarmaDienstag, 21. März 2006Ich hadere gerade wieder mit meinem Karma, denn irgendetwas muss ich in einem vorherigen Leben falsch gemacht haben, dass ich so gestraft werde. Derzeit steht mein Auto nämlich wieder in der Werkstatt, diesmal aber mit einem etwas schwereren Defekt: die Zylinderkopfdichtung ist mit 99%iger Sicherheit hinüber. Und das nach nur 37.000 Kilometern bei einem dreieinhalb Jahre alten Auto. Geschätzte Gesamtkosten: irgendwo zwischen 500€ und 700€, so ziemlich genau der Betrag, der ich mir in diesen Semesterferien erarbeitet habe und mit denen ich eigentlich mein Sparkonto befüllen wollte. Scheiße! Warum immer ich? Java? JAVA?!Freitag, 17. März 2006Ich falle vom Glauben ab. Bisher habe ich mit SCSI-RAID-Controllern der Firma ICP nur gute Erfahrungen gemacht, sowohl mit den älteren Serien als auch den neueren. Allerdings waren das alles auf dem GDT-Chip basierende Lösungen, ICPs eigene Entwicklung. Mittlerweile wurde ICP lustig durch die Gegend verkauft (zeitweise an Intel, mittlerweile an Adaptec) und die neuen Controller sind alle ARC-basierend (läuft mit dem aacraid-Treiber unter Linux) und damit ist auch ein neues Mangement- und Überwachungs-Tool nötig. Und wie der Titel des Eintrages schon andeutet: Der Kram basiert auf Java! Hilfe! Nur zum Vergleich: Der "srcd", der den GDTH-Kontroller überwacht, hat eine RSS von knapp 500KB, der java-basierende "StorAgnt" frisst gleich 50MB. Und das macht in einer Xen Dom0, die selbst nur 64MB zugeteilt bekommen hat, eher wenig Spass. Mal davon abgesehen, das ich Java auf Servern eigentlich vermeide, von Maschinen mit JSP einmal abgesehen (und selbst da kann ich den Sinn nicht so ganz erkennen). Ehrlich, "tolle" neue Welt. Update: Wenn es schon von ICP selbst kein gescheites Programm gibt, so gibt es immerhin andere Firmen, die ein solches im Angebot haben. So findet man auf den Linux-Seiten von Dell dann endlich ein CLI für alle AACRAID-basierenden Controller (afa-apps-snmp.2807420-A04.tar.gz). Das Ding ist zwar nicht so schön zu bedienen wie das frühere icpcon/storcon, aber dafür ist es scriptbar und es gibt sogar SNMP-Anbindung inkl. Trap-Erzeuger. Surr-Klack-KlackMittwoch, 15. März 2006Da geht sie hin, meine 40GB-Platte mit dem Spielelader aus Redmond. Wirklich übermäßig traurig stimmt mich das jetzt nicht, wird eben eine neue Platte gekauft, XP reinstalliert und fertig. Dumm ist nur, das ich damit alle meine mühevoll erkämpften Savegames verloren habe, wenn es mir nicht gelingt, das Ding wenigstens für ein einziges Mal noch zum korrekten Anlaufen zu bewegen. Aber wie man so schön sagt: Der Herr gibt, der Herr nimmt. Och Menno!Samstag, 11. März 2006Alle klagen über das Wetter. Ich auch. Gestern Mittag war es relativ "warm", zumindest war der meiste Schnee, bis auf einige winzige Reste, getaut, es war sogar blauer Himmel zu sehen. Nachmittags trübte es sich wieder ein und ein Hagelschauer prasselte hernieder, nur um kurz danach wieder einem blauen Himmel Platz zu machen. Heute fing es dann wieder mit Schnee an, gefolgt von Regen gefolgt von einem eisigen Wind und wieder Schnee. Ergebnis: Eine fingerdicke Schicht Eis auf meinem Auto und der Ausgangstreppe vom Haus, Bürgersteig und Straßen waren aber trocken und eisfrei. (WTF?) Und beim Freikratzen der Heckscheibe habe ich es dann geschafft, irgendetwas von der Scheibenwischerhalterung abzubrechen, zumindest ging ds Wischerblatt danach von selbst stiften. Leider konnte ich ob der Dunkelheit nicht erkennen, ob ich jetzt die komplette Halterung beschädigt habe (was schlecht und wieder einmal teuer wäre), oder ob einfach nur das Wischerblatt kaputt ist (was nicht so tragisch wäre, denn da musste eh ein neues dran). Mehr wird hoffentlich der morgige Tag bringen, wenn es wieder hell ist nehme ich die Stelle genauer in Augenschein. LaunischMittwoch, 8. März 2006Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Schneien. Tauen. Regnen. Schneien. Regnen. Tauen. Regnen. Schneien. Schneien. Tauen. Argh! Svens Haushaltstips 6Dienstag, 7. März 2006Der heutige Tip wird präsentiert von Voltax, dem Gedächtnistonikum: Wenn man will, dass die Spülmaschine das Geschrirr auch wirklich sauber macht, dann sollte man nicht vergessen, auch das nötige Spülmittel, z.B. Tabs, in das Gerät zu geben. (Jaja, lacht nur ...) Neuer SSH 0day ExploitMontag, 6. März 2006
Das Internet ist ein rauer Ort, immer wieder gibt es Sicherheitslücken, so z.B. derzeit in SSH. Wie weit verbreitet das Problem ist, kann man sehr gut hier erkennen.
Danke auch an Jens für den Hinweis. "Neuer SSH 0day Exploit" vollständig lesen Arbeit und PrivatesSamstag, 4. März 2006Aus gegebenem Anlass hier einmal eine Klarstellung: Ja, ich Arbeite in der Dienst- und Serverbetreuung des DVZ der FH Gießen. Das heißt aber nicht, das man Fehler, Probleme und Anregungen, die die Belange des DVZ betreffen, ausschließlich über mich berichten sollte. Ich bin nicht der Einzige, der dort arbeitet. Und ich bin auch nicht der Einzige, der sich dort mit Dingen befaßt. Ganz wichtig: Ich bin nicht das DVZ und vor allem bin ich nicht die 24-Stunden-Störungsannahme, schon gar nicht auf meinen privaten Telefonnummern, egal ob Mobiltelefon oder Festnetz. Also bitte, nutzt die offiziellen Kontaktmöglichkeiten, z.B. via Webformular oder mailt an die auf der DVZ-Webseite angegebenen Adressen bzw. in dringenden Fällen wählt die dort vorhandenen Telefonnummern. Nur so ist sichergestellt, das zeitnah jemand erreicht wird bzw. das im Falle von Urlaub oder Krankheit der Vetreter die Nachricht erhält. NachtschichtSamstag, 4. März 2006Vorgestern war der Webmailer dran, heute schlug die Stunde des Umzug des internen Mailservers meiner FH. Gegen 10:00 Uhr haben wir angefangen, die Vorbereitungen abzuschließen, um ca. 15:00 wurde der interne Teil des Mailsystem dann heruntergefahren und mehr oder weniger komplett umgebaut. Bis 17:00 wollten wir fertig sein, aber wie üblich, wenn man der Meinung ist, alles bedacht, alles vorbereitet zu haben, kommen Dinge dazwischen, an die man nicht gedacht hat bzw. die sich in der realen Welt dann anders verhalten als in der Theorie bzw. der Simulation. Da nach kurzer Zeit ein bestimmter "Point of no Return" erreicht war, blieb dann nur die "Flucht nach vorn" und die Arbeiten eben abzuschließen, wie lange sie auch dauern mögen. Was sich in diesem Falle bis kurz nach 01:00 Uhr hinzog. Dafür war dies ein wichtiger Schritt zu einer einfacheren Skalierbarkeit inkl. der Möglichkeit eines besseren Failover im Fehlerfall. Einfach komprimierendDonnerstag, 2. März 2006Ich bin begeistert. Und zwar von Software. Und das kommt selten genug vor. Und zwar geht es um mod_deflate für Apache 2.0, das ich heute einzurichten genießen durfte (ohne Ironie, ehrlich!). Die Umstände waren der Umzug des Webmailers meiner FH von einer eigenen Maschine in eine Xen-Domäne. Dabei haben wir auch gleich das Update von Apache 1.3.33 auf Apache 2.0.54 vorgenommen, weil das Konfigurations-System, das die Debianer dem Indianer verpasst haben, in der 2. Version einfach besser, logischer, einfacher, schöner ... ist. Zusätzlich ist zu sagen, dass bei Apache 1.3 es furchtbar umständlich war, mod_gzip und mod_ssl gleichzeitig zum Laufen zu bewegen, da aufgrund einiger interner Unschönheiten die beiden sich eigentlich gegenzeitig ausschließen (irgendetwas davon, das mod_ssl dem mod_gzip die Handler klaut, bevor letzteres damit arbeiten konnte, oder so). Die alte Konfiguration sah also so aus, dass es einen SSL-VHost gab, der aber auf die Daten nicht selbst zugriff, sondern der sich mittels mod_proxy intern auf einen zweiten lokalen VHost verband, in dem dann mittels mod_gzip die Kompression erfolgte. Alles unglaublich komplex und ziemlich zerbrechlich. Noch dazu wurden die Logs durch das Proxying auf sich selbst recht unschön. Bei Apache 2 sieht das ganz anders aus. Einfach mod_deflate einschalten, die Konfiguration nach den Beispielen in der Dokumentation anpassen. Fertig. Läuft sofort mit mod_ssl zusammen, kein Gebastel, kein Gefrickel, keine Zerbrechlichkeit wegen irgendwelcher für Nichteingeweihte undurchsichtiger Konfigurations-Orgien. Ich bin wirklich begeistert. Der Frühling ist da!Mittwoch, 1. März 2006Zumindest meteorologisch gesehen ist heute Frühlingsanfang. Mal sehen, vielleicht rufe ich ja beim DWD an, damit sie jemanden vorbeischicken, der mir jeden morgen den Frühlingsanfang von der Windschutzscheibe und den Seitenfenstern kratzt. Und ja, ich stehe weiterhin zu meiner Aussage, dass ich den Winter mag. Aber so langsam ist es jetzt auch wieder gut.
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