NervigSamstag, 29. April 2006Waschtag. Da ja die Waschmaschine die meiste Arbeit erledigt, ist das Waschen der Wäsche an sich ja keine große Arbeit: Klappe auf, Zeug rein, Waschmittel dazu, Knöpfchen gedrückt, 90 Minuten warten, fertig. Das Nervigste kommt meiner Meinung danach: Das Knäul Wäsche dann auf die Leinen und Trockenständer zu verfrachten und mit Klammern so zu fixieren, das es in einer möglichst günstigen Position hängt. (Und das mir jetzt keiner mit "Wäschetrockner" kommt. Die Energie, die dabei verbraucht wird, investiere ich lieber an anderer Stelle.) AbartigDonnerstag, 27. April 2006Ich programmiere ja nun schon länger in diversen Programmiersprachen (C, C++, Perl, bash, früher auch BASIC, Pascal und Ada95) und dabei sind mir schon einige Merkwürdigkeiten untergekommen (z.B. $_ in Perl), aber Scheme schlägt bisher alles. Zuerst wäre da die Klammern-Orgie, dann die Präfix-Notation bei Ausrücken (+ x (+ y 1)) sowie der Fakt, das es keine Schleifen gibt. OK, gewohnte und geübte Programmierer funktionaler Programmiersprachen werden jetzt mit den Schultern zucken und denken "Ja, und?", aber für mich, der von klein auf von "normalen" Programmiersprachen in prozeduraler Weise verdorben worden ist, fühlt sich das Ganze doch recht komisch an. Irgendwie ist mein Hirn nicht verdreht genug, um mit der funktionalen Denkweise so ad hoc klar zu kommen. AufgeblasenMittwoch, 26. April 2006
Der Stoßseufzer des heutigen Tages: Warum müssen immer die Leute, die am meisten von sich überzeugt sind und sich selbst für das Wichtigste überhaupt halten, auch die Leute sein, die von bestimmten Dingen am wenigsten Ahnung haben und dadurch aus einem minimalen Anlass die maximale Unruhe erzeugen?
AusgesperrtDonnerstag, 20. April 2006
Es muss an meinem derzeitigen Zustand liegen, aber vor dem Einkaufen gerade habe ich etwas geschafft, was mir bisher noch nie passiert ist: Ich hatte mit ausgeschlossen, d.h. die Haustür zugezogen, obwohl mein Schlüssel noch im Schloss der Wohnungstür steckte.
Glücklicherweise war noch jemand im Haus, sonst hätte ich extrem doof ausgesehen. (Mittlerweile weiss ich auch, welcher Nachbar einen Ersatzschlüssel hat, für den Fall, dass das Problem noch einmal auftreten sollte.) Und wieder erwischtDonnerstag, 20. April 2006Ich weiss einfach nicht, was los ist. In diesem ersten Quartal von 2006 hatte ich bisher mehr Erkältungen als in den 2 Jahren davor zusammengenommen. Dabei renne ich weder leicht bekleidet im wechselhaften Wetter herum, noch bin ich mir irgendwelcher Vitaminmangelerscheinungen bewußt. Oder ist das jetzt der Ausgleich dafür, dass meine Computersysteme seit mindestens 10 Jahren virenfrei sind? Backup++Mittwoch, 12. April 2006Heute war mein Schnäppchen in der Post, mit dem ich mein lokales Backup deutlich verbessern kann:
Das Gerät sichert 20GB nativ (40GB mit hypothetischer 2:1-Kompression, ca. 30GB pro Band sind bei mir realistisch) auf SLR7-Bänder, von denen ich 5 Stück besitze. Erfahrungsgemäß sollte ich damit ca. 6 Monate auskommen, bevor ich das erste wieder überschreiben muss. Als Backup-System kommt, wie schon bei dem vorherigen 2,GB-SLR-Laufwerk (ebenfalls von Tandberg), bei mir Bacula zum Einsatz, weil ich damit von meiner Arbeit her gute Erfahrungen gemacht habe. Mensa-RantMontag, 10. April 2006Eigentlich rege ich mich eher selten über Essen und die Darreichungsform auf, aber heute reicht es mir. Thema meines Unmutes: Die vom Studentenwerk betriebene Mensa meiner FH. Dass einem das Essen eher lieblos auf den Teller geschaufelt wird, dass die Messer mesit stumpfer als ein rohes Stück Blech sind, dass die Qualität des Essens nicht wirklich gut ist und dass das Ambiente recht dürftig ist, daran hat man sich ja gewöhnt. Aber ich frage mich ernsthaft, wieso es das Studentenwerk nicht hinbekommt, die Arbeitsabläufe so zu organisieren, dass nicht plötzlich die Schnitzel und die Beilagen dazu alle sind und erst in fünd bis zehn Minuten wieder verfügbar sind, das verstehe ich nicht. Und das auch noch zur Hauptausgabezeit um nach 13:00 Uhr. Seit Jahr und Tag beginnt um 13:00 Uhr der große Ansturm. Wie schwer kann es da sein, genug Material für diesen Zeitpunkt und die 30 Minuten danach vorzuhalten? Ich habe das Gefühl, dass das Personal jeden Tag auf das Neue überrascht ist, das um 13:00 Uhr größeren Mengen an hungrigen Studenten erscheinen. Oder andere Beobachtung: Die Thekenkraft sieht, dass die Kartoffeln/Pommes/Sonstwas oder das Hauptgericht ausgeht. Aber anstelle, dass sie früh genug im hinteren Teil Bescheid gibt, das Nachschub gebraucht wird, schöpft die gute Frau erst alles leer und brüllt erst dann nach hinten, das Nachschub nötig ist. Worauf man selbst dann entweder notgedrungen eine andere Beilage bzw. ein komplett anderes Essen nimmt, weil man keine Lust hat, 5 Minuten zu warten, bis es weiter geht. Oder wie kommt, es dass die Salatbar mit dem dazugehörigen Saucentisch sowie die Besteckbehälter so strunzdämlich plaziert sind, dass sich dort immer alles staut, weil es eben mitten im Weg steht? Warum steht das Besteckt nicht im Kassenbereich? Ganz einfach, weil dort ein Süßigkeiten-Ständer steht. Merkt das keiner? Rafft das keiner? Verbesserungsvorschläge wurden schon oft genug eingereicht, aber Reaktionen gibt es selten und wenn dann eher von der Machart "Wir bedanken uns für Ihr Interesse und ... blablabla" Und da sonst weit und breit kein anderes Angebot für Mittagessen in der näheren Umgebung existiert, geht man mehr oder weniger Notgedrungen doch hin und läßt sich jeden Tag erneut nerven. Zum Abschluss daher noch die bekannten "Letzten Worte" des Studenten: "Ich gehe in die Mensa, kommt ihr mit?" Datenverlust, leichtgemachtMittwoch, 5. April 2006Es bewahrheitet sich erneut: Die meisten Daten gehen nicht durch Hardwarefehler sondern durch die Blödheit des Bedieners verloren. So auch heute. Ich wollte versuchen, meine Spielstände und anderes eher unwichtigeres, aber dennoch behaltenswertes Zeug von der sterbenden Windows-Platte (im folgenden hda1) auf die neue Ersatzplatte (hdc1) kopieren. Und dazu gibt es eigentlich nichts besseres als ntfsclone aus den Linux-NTFS-Tools. Soweit alles kein Problem, aber beim ersten Aufruf von ntfsclone --overwrite /dev/hda1 /dev/hdc1 meckerte das Programm, das kein NTFS-Dateisystem vorliegen würde. Komisch, muss denn auf dem Ziellaufwerk schon ein NTFS existieren? Aber Kein Problem, erzeugen wird eben ein NTFS auf /dev/hdc1 und wiederholen den Befehl. Dieser bewegte 6MB Daten und war in weniger als einer Sekunden fertig. WTF?! Neiiiiin! Und damit habe ich dann elegant ein leeres NTFS auf meine Datenplatte kopiert, denn hier ist hda1 als Ziel und hdc1 als Quelle zu sehen. MistTM! Witzischkeit kennt keine Grenzen...Sonntag, 2. April 2006Warum nur versucht sich jeder daran, sich mit witzigen und einfallsreichen Scherzen zum 1. April zu überbieten? Und steuert dabei meist mehr als zielsicher die absolute Idiotie an? Wenn dann noch die Moderatorin eines Boulevard-Magazins mehr als deutlich den Aprilscherz ankündigt (Zitat: "Wollen wir Ihnen heute, [Stimmer hebt sich] am ersten April [Stimme wieder normal], folgende ungeheuerlichen Vorkommnisse präsentieren ..."), dann hört es bei mir endgültig auf. Wirklich Lachen kann ich ohnehin nicht mehr, manchmal vielleicht noch leicht Schmunzeln, aber mehr auch nicht. Gesammeltes für die, die sich die Ergüsse nicht selbst zusammensuchen wollen, hat CoBi zusammengetragen.
(Seite 1 von 1, insgesamt 10 Einträge)
Als PDF ansehen: Dieser Monat | Vollständiges Blog
|
SucheBlog abonnierenVerwaltung des BlogsKategorienPowered by |
