Nach dem ich am Sonntag lernen durfte, dass das Hattenbacher Dreieck derzeit mehr zum Stehen denn zum Fahren gut ist, entschloss ich mich, die parallel verlaufende Strecke über die A49 und die B3 via Marburg nach Gießen zu nehmen.
Dabei übersah bzw. vergaß ich leider, welche Hölle die B3 ab Borken darstellt:
- hohe Blitzerdichte
- Mengen an LKW und Erntefahrzeugen (ich kann gut verstehen, warum die Anwohner dort seit Jahren den Weiterbau der A49 fordern oder zumindest eine Bemautung der Strecke)
- kaum Möglichkeiten zum Überholen
Zwar ist es besser, mit durchschnittlich 50km/h vorwärts zu kommen als 2 Stunden im Stau zu stehen, aber an die Nerven geht beides gleich stark, vor allem, wenn man die ganze Zeit nichts anderes sieht, als das Hinterteil eines Aufliegers.
Der Witz bei der ganzen Sache ist: Heute gab es auf der A7 gar keinen Stau, nur etwas zäheren Verkehrsfluss als sonst.
Was lerne ich daraus? Wie man es macht, man macht es falsch.