Zentrale Server-StatistikenMontag, 26. Februar 2007In meiner Zeit als Server-Admin habe ich einige Programme/Systeme zum Erfassen von Statistiken vieler Server hinter mir, aber die meisten waren recht krude oder so dilettantisch geschrieben, dass ich es auch gleich selbst hätte Programmieren können. Oder sie waren einfach zu kompliziert (wie z.B. mein angedachter Versuch, eigene MIBs für SNMP zu schreiben, um damit z.B. Statistiken von SpamAssassin via Cacti erfassen zu können. Zur Erhaltung meiner geistigen Gesundheit habe ich das aber aufgegeben.) oder aber überhaupt nicht zu erweitern. Und dann gab es wiederum welche, die zwar für 5 Server noch recht gut ausgesehen haben, aber die bei näherer Betrachtung nicht skalierten. Schlussendlich bin ich dann bei Munin gelandet, welches eine recht durchdachte Struktur mit Plugins für die eigentlichen Funktionen bietet, auf RRDTool aufsetzt und somit automagisch gute Grafiken erzeugt und auch gleichzeitig die Daten in einem für diesen Bereich de-facto Standard hält. Am besten gefällt mir dabei, dass ich die Plugins in jeder beliebigen Sprache schreiben kann (sogar als Shell-Script), solange ich die Werte in einem bestimmten Format auf STDOUT ausgebe. Dies macht es sehr einfach, mal eben schnell für einen interessanten Werte Statistiken erzeugen zu lassen. Und das Beste dabei ist: Ich werfe mein Plugin einfach in ein entsprechendes Verzeichnis auf dem jeweiligen Server, starte den Munin-Node neu und bin fertig. Der pollende zentrale Server wird die neuen Werte fortan automatisch berücksichtigen und in der jeweiligen Übersichtsseite darstellen. Und da ich mittlerweile auch bereits einige Plugins geschrieben habe, werde ich wohl einmal Das RichtigeTM tun und den Code beim Munin-Exchange einwerfen, damit andere auch profitieren können. Schwamm im HirnDienstag, 20. Februar 2007So richtig wollte heute nichts funktionieren. Ich bin weder bei meinem SNMP-ARP-nach-SQL-Datensammler weitergekommen, noch konnte ich mich dazu aufraffen, das Nagios auf dem neuen Netzwächter-Rechner weiter zu konfigurieren. Ich habe mich dann halt damit begnügt, die diversen Windows-Snapshots in meiner VMware auf den aktuellen Stand zu bringen sowie noch einige kleine Restarbeiten zu erledigen. Aber in der Retrospektive war der Tag heute einfach nur für den Müll, genauer betrachtet weiss ich gar nicht, wozu ich die Stunden an der Arbeit verbracht habe, wenn ich zu exakt gar nichts richtig gekommen bin und noch weniger produktive Dinge geleistet habe. Also Zeit für's Bett, in der Hoffnung, dass es morgen besser läuft... Instanzen-TagSonntag, 18. Februar 2007Heute, nachdem soweit alle bisher anstehenden Klausuren geschafft waren, stand ein kleiner Instanz-Tag an. Durchgezogen wurden Stratholme (Baron-Run) und Scholomance für meine 60er Schamanen-Klassenquest (die ich immer noch mit mir herumschleppte, wiewohl ich bereits 65 erreicht habe). Mein Dank geht an Goose, Silverflame, Gnarla und Sallyshexa von meiner Gilde Legenden der Horde, die mir beim Auflösen der alten losen Enden aus Kalimdor und Azeroth geholfen haben. Hin-Runde fertigFreitag, 16. Februar 2007Nein, es geht nicht um Fußball oder eine andere Sportart. Ich bin lediglich froh, die Klausurwochen vor der vorlesungsfreien Zeit überstanden zu haben. Jetzt kann ich mich mit vollem Einsatz wieder auf meinen Job konzentrieren und dabei ein wenig Entspannung finden. "Interessant" wird es erst wieder Ende März, dann beginnt die Rückrunde. Keybindings für spezielles Fenster abschaltenDonnerstag, 15. Februar 2007Liebes Lazyweb, devilspie ist zwar ein netter Ansatz, aber kann das, was ich brauche (derzeit noch) nicht. Was ist also zu tun? Mit Grüßen, anzKlausuren = anzKlausuren - 1;Freitag, 9. Februar 2007So, die erste (SysPrg2) ist geschafft. Mit gutem Gefühl. Ein Paar (ja, das ist absichtlich groß geschrieben) Fragen konnte ich zwar nicht beantworten, aber das Thema sollte damit dann erledigt sein. Weiter dann zu "Mensch-Maschine-Kommunikation" am nächsten Freitag. Schnee in der NachtFreitag, 9. Februar 2007Kaum zu glauben. Nach dem wärmsten Januar seit langem und dem extrem milden Winter (bisher) fällt doch noch etwas weiße Pracht:
(15 sekündige Nacht-Aufnahme, massiv mit GIMP nachbearbeitet) Ich hatte ja schon gewettet, dass wir es bis Ostern ohne länger liegen bleibenden Schnee schaffen werden. Vielleicht wird der Februar ja der kälteste Februar seit langem? Wasser predigen und Wein trinkenDonnerstag, 8. Februar 2007
Eigentlich propagiere ich ja normalerweise, dass sich ein in der Entwicklung befindliches System (hier Debian Etch) nicht auf produktiven Servern zu befinden hat.
Normalerweise stimmt das ja auch. Und normalerweise kommt man mit der stabilen Version auch weit genug. Aber irgendwann kommt in der heutigen schnelllebigen Zeit dann doch der Moment, wo man neue Features von neuen Versionen braucht, z.B. das libc6-xen-Paket für den /lib/tls-Support mit nosegneg in Dom0 und DomU. Oder man will OTRS2 einsetzen, ohne apache2.2 und Perl5.8.7 selbst zurück portieren zu müssen. Oder man will einen korrekt als Paket vorliegenden Jabber-Server haben. Und damit schlage ich die Kurve zu meinem Server hier: Seit kurzem ist dort auch Debian Etch installiert, was erst einmal meine Webseiten zerwürfelte, denn der Apache2.2 liefert per default die Seiten mit UTF-8-Deklaration aus, während der Inhalt doch noch klassisches 8bittiges ISO-8859-15 ist. Aber das war einfach zu beheben. Mittlerweile durch umkodieren der Seiten nach UTF8. Dümmer war dagegen folgende Meldung vom pyicq-Transport für meinen Jabber-Server:
Suchend und kramend in diversen Foren und Listen kam ich zu dem Ergebnis: Läuft nicht mehr und der Autor ist derzeit untergetaucht. Leider sind die anderen verfügbaren ICQ-Transports noch älter als der vorliegende, funktionieren nur mit bzw. innerhalb jabberd-1.4 oder sind sonstwie disfunktional. Mit ejabberd brauche ich den SASL-Kram nicht für den Interconnect zwischen Jabber-Server und Transport und da die aktuelle Version des jabberd-2.0 eh nur noch PostgreSQL unterstützt, war der Entschluss schnell gefasst: jabberd-2.0 runter, ejabberd-1.1.2 drauf. Und da bin ich nun. Eigentlich sollte sich nichts geändert haben, außer das ich jetzt wesentlich näher am Standard bin und auch gleichzeitig eine Vorlage für ein anderes Jabber-Projekt habe. Achtung, Baustelle!Donnerstag, 8. Februar 2007Ich konvertiere gerade Datenbank und Webserver nach UTF8. Bisher mit eher mäßigem Erfolg, aber das wird schon noch. Auf jedenfall ist es daher nicht ratsam, derzeit Komemntare o.ä. abzusetzen, da ich die Datenbank öfters gnadenlos mit einem älteren Stand überschreiben werde. Nachtrag: Nachdem sich heraus gestellt hat, dass die Datenbank-Inhalte bereits UTF8 waren, nur die Tabellen selbst von MySQL noch als 8bit geführt worden sind, war doch alles einfacher, als zuerst befürchtet. Zuerst habe ich die Tabellen mit ein paar ALTER TABLE Statements auf Cordermann gebracht, dann in Serendipity die Kodierung auf UTF8 umgestellt. Schlussendlich war noch ein Umstellen der Option "Datenbank-Zeichensatzkonvertierung aktivieren" von Nein auf Ja nötig und alles ist wieder ein Butter. Die vorherigen defekten Einträge belasse ich aber so, da zu diesem Zeitpunkt das Problem ja noch existierte. Blog-Editoren: Performancing/ScribeFireDonnerstag, 8. Februar 2007Der nächste in der Runde ist Performancing/ScribeFire, ein als Firefox-Addon implementierter Blog-Editor. Er integriert sich direkt und für den Anfang etwas ungewöhnlich als Top/Bottom-Bar in den Browser, ist aber ebenfalls angenehm zu bedienen, bietet ebenfalls WYSIWYG-, Source sowie Preview-Ansicht. Wie mir bisher dämmert, ist das größte Problem die Vielfalt der XMLRPC-Schnittstellen und die korrekte Implementierung des Gegenstückes. Daher werde ich auch bei diesem Editor wieder warten müssen, bis ich den Eintrag zur veröffentlichen versucht habe, bevor ich sehe, ob ich weitersuchen muss. Nachtrag: Dieser Editor hat keine Probleme mit dem Veröffentlichen, allerdings existiert auch hier das Problem mit UTF-8 vs. 8bit. Evtl. findet sich ja ein Serendipity-Plugin, welches den Zeichensatz wieder gerade biegt. Blog-Editoren: FlockDonnerstag, 8. Februar 2007Flock baut auf Firefox auf und nennt sich selbst ganz unbescheiden "the social web browser". In der aktuellen Version (leider noch nicht in Debian enthalten) ist ein Bug behoben, der vormals die Benutzung mit Serendipity unmöglich machte. Soweit fühlt sich das Ding auch ganz nett an, aber das war bei Bleezer ja auch nicht anders, bis dieser dann beim Veröffentlichen eines Eintrages patzte. Die Funktion ältere Einträge via XMLRPC zu laden und zu editieren habe ich bisher leider noch nicht finden können, aber das ist keine hohe Priorität, wäre aber nett zu haben. Nachtrag: Auch Flock hat Probleme beim Veröffentlichen. Zuerst einmal, und das fällt zuerst auf, gibt es keine Möglichkeit, in etwas anderem als UTF-8 zu posten, meine Webseite ist aus "hysterischen" Gründen aber noch in 8bit abgefasst (und das wird sich so schnell auch nicht ändern). Dann bekommt man auf der konsole eine Fehlermeldung [Exception... "Component returned failure code: 0x80004003 (NS_ERROR_INVALID_POINTER) [nsIRDFService.GetLiteral]" nsresult: "0x80004003 (NS_ERROR_INVALID_POINTER)" location: "JS frame :: file:///home/oweh/bin/flock-dir/components/flockBlogWebServiceMovabletype.js :: anonymous :: line 184" data: no] vorgesetzt und via Fenster mitgeteilt, dass die Veröffentlichung fehlgeschlagen ist. Leidre ist das nicht der Fall, denn der fragliche Eintrag wird gleich drei-fach veröffentlicht, so dass man manuell aufräumen muss. Tja, schade, denn die Software machte keinen schlechten Eindruck. Blog-Editoren: BleezerDonnerstag, 8. Februar 2007
Der WYSIWYG-Editor von Serendipity ist zwar recht nett, aber irgendwie wird die JavaScript-erweiterte Textarea immer langsamer, teilweise sogar so langsam, das beim normalen Tippen Buchstabendreher auftreten und die CPU meines Rechners jeden Buchstaben mit einem Sprung auf 100% begrüßt (wobei das auch an Firefox liegen kann).
Also wird es Zeit, das deaktivierte XMLRPC-Interface wieder anzuwerfen und mal ein paar standalone Blog-Editoren unter Linux zu testen. Dieser Artikel z.B. wird mit Bleezer, einem Java-basierten Editor geschrieben, der bisher einen recht guten Eindruck macht. Nachtrag: Leider gibt es eine Fehlermeldung, wenn man den Artikel publishen will, dieser erscheint aber dennoch auf der Webseite. Ob das an Bleezer oder an Serendipity liegt, wird sich zeigen müssen, je nachdem, wie die anderen Editoren, die es so gibt, sich schlagen. Wer noch andere Editoren kennt, die frei (wie in Sprache) [oder nötigenfalls auch "frei" wie in "Bier"] sind und unterLinux lauffähig sind: immer her damit. I'm back!Sonntag, 4. Februar 2007
Ja, ich bin wieder da.
Eigentlich war ich ja nicht weg, aber einerseits war die Zeit etwas knapp, so dass das Aktualisieren des Blogs in der Liste deutlich nach unten gerutscht ist und dazu noch gab es eher wenig, dass sich gelohnt hätte, zu schreiben.
Aber jetzt sollte ich wieder öfters Zeit finden, ein paar Worte nieder zu schreiben.
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