P0300Dienstag, 31. Juli 2007Heute, HU- und AU-Termin beim TÜH gehabt. Alles ohne größeren Befund, also Bremsen OK, Lichter OK, optischer Eindruck OK, winziger Ölverlust an der Antriebswelle zum linken vorderen Rad, alles klar. Aber dann: Mein Auto ist eines mit OBD (On Board Diagnostics) und die wird für die AU herangezogen. Das Messgerät spuckt den Fehler "P0300" aus, welcher heißt, dass der Board-Computer Zündausetzer in mehreren Zylindern festgestellt hat. Und ich kann mir auch denken, wann das war, nämlich letzten Donnerstag auf der Autobahn-Fahrt von Kassel nach Gießen, als ich mich einmal vom 5. in den 2. Gang verschaltet habe. Dort leuchetet für nicht mal 2 Sekunden die Motor-Kontroll-LED auf, verlöschte dann aber sofort wieder. Einen Aussetzer o.ä. hatte ich auch nicht gespürt, mir also nichts dabei gedacht. Leider ist dieser Code so unspezifisch, dass er eigentlich alles bedeuten könnte. Aber ich weiss, dass ich diese Code schon einmal hatte und nach dem Reset des Fehler-Logs trat er (bis jetzt) auch nie wieder auf. Also werde ich morgen mit dem Wisch und dem Auto zu einer Vertrags-Werkstatt tigern und schauen, was die meinen. Die AU und damit die HU habe ich so aber nicht bestanden und darf jetzt wieder antanzen. 51€ durfte ich aber dennoch berappen. Wenigstens der Nachtest wird dann billiger. Blechschaden im 19"-RackDienstag, 17. Juli 2007Nein, Asus, billige, aus einfachem Blech scharfkantig ausgestanzte und kaum entgratete L-Schienen sind kein Ersatz für eine richtige Montage-Schiene für 19"-Geräte, vor allem nicht, wenn man das Gerät auch einmal alleine aus dem Rack ziehen will, ohne das es einem auf die Füße fällt. Und genau das funktioniert mit den Alibi-Schienen von Asus nicht, da das Gerät leicht abkippen kann, weil es eben nur aufliegt und nicht von oben gestützt wird. Dazu kommt noch, dass man ein Gerät nur sehr schwer einbringen kann, da es schnell verkantet. Desweiteren hinterlassen die Schienen keinen sonderlich stabilen Eindruck, da sie sich schon bei einem leichten 1HE-Gerät deutlich verwinden. Ich möchte nicht wissen, was passiert, wenn man einmal größere und schwerere Geräte mit diesem System montieren soll. Die Frechheit schlechthin ist aber die Scharfkantigkeit dieser Teile und der Fakt, dass ich erst mit Hammer und Zange anrücken musste, um die Teile in eine montagefähige Version zu dengeln. Ein positives Beispiel dagegen waren immer die Schienen bei SuperMicro-Geräten. Die waren stabil, einfach anzubringen, leichtgängig und dennoch sicher. Nur leider hat unser Haus-Lieferant bei den Rack-Servern den Anbieter gewechselt und bezieht seine Barebones jetzt von Asus. Feedback bzgl. der inakzeptablen Schienen hat es von uns schon gegeben, mal schauen, was sich ergibt. Bildbeweis:
Schönes Wetter!Dienstag, 17. Juli 2007Ich ... kann ... es ... nicht ... mehr ... hören! Temperaturen über 35°C sind nicht schön, rafft das doch endlich, ihr blondierten Moderatorten-Püppchen! Hnnngh! OK, jetzt geht es mir besser. Es ist nur einfach so, dass ich seit Sonntag bis dato zusammen maximal 8 Stunden Schlaf bekommen habe, weil es einfach so abartig heiß in meinem Schlafzimmer ist. Selbst ventilator-unterstütztes Sturm-Lüften vor dem zu Bett gehen nützt nichts, unter 26°C bekomme ich das Zimmer einfach nicht. Ich bin wirklich kurz davor, auf die Umwelt und das Klima zu pfeifen und mir ernsthaft Informationen zu einer Klimatisierung meines Schlafgemaches zu besorgen. Schäuble dreht freiSonntag, 15. Juli 2007Normalerweise äußere ich mich nicht öffentlich zu politischen Themen, zu leicht wird man mißverstanden und dann für lange Zeit fälschlichweise gebrandmarkt, aber was derzeit aus der Richtung unseres Innen-Schäubles daher kommt, führt zu extrem starken Kopfschütteln bei mir. Passenderweise habe ich diese nette graphische Darstellung der neuen totalitären Sicherheitsarchitektur nach den Ideen von Herrn Schäuble gefunden:
(gefunden bei Kris und Kai Raven) Immerhin nehmen nicht alle Politiker das so für bare Münze, lediglich Herr Stoiber ist mal wieder voll dabei:
Interessant ist auch der folgende Absatz:
Da kann man nur Bangen und Hoffen, dass die Leute aufwachen, bevor dieser ganze Maßnahmenkatalog durchgewunken und implementiert worden ist. Aber wenn eine Mehrheit der Bevölkerung immer noch mit der "ich habe nichts zu verbergen, mir kann nichts passieren"-Einstellung durch den Tag läuft, dann sehe ich schwarz, extrem schwarz. Geräusch des TagesSonntag, 15. Juli 2007Sie hören nun das Geräusch des Tages: Pffffzzzzzzzzzt Das heutige Geräusch des Tages entstand, als mein Hirn aufgrund der hohen Umgebungstemperatur durch die Ohren verdampfte. SOADonnerstag, 12. Juli 2007SOA, UDDI, WSDL, XML, SOAP, RPC, business logic, apstraction layer, service provider, service directory, discovery, SAX, DOM, Middleware, Enterprise Java Beans, orchestration, CORBA, web services, hub-and-spoke, lose gekoppelt, service consumer, ESB, Prozessmanagement, workflow, BPEL, OASIS, .... Aaaargh! BUUUULLLLSHHIIIIIIITTTTT! Irgendetwas habe ich jetzt gewonnen, aber ich habe keine Ahnung, was. Vermutlich habe ich eher verloren, nämlich meine geistige Gesund- und reinheit. Chemisches umnebelt mein HirnDienstag, 10. Juli 2007Gestern war hier im Büro die all-semesterliche Grundreinigung inkl. Versiegelung (oder so) des Bodens angesagt. Mit dem Ergebnis, dass ehute alles furchtbar nach Chemie stinkt und selbst ständiges Dauer-Durchzug-Lüften die Chemie-Wolken nicht vertreiben will. Was dazu führt, das ich mich derzeit etwas Matschig im Hirn fühle. Ich hoffe nur, dass sich das legt, wenn ich Feierabend mache, denn heute abend habe ich noch einige Seiten zu der am Donnerstag liegenden Klausur durchzuarbeiten. I hate Mondays!Montag, 9. Juli 2007Ich schließe mich da Garfield voll und ganz an. Zuerst verpenne ich grandios, dann klemme ich mir die Hand in der Kühlschranktür, werfe als nächstes meine Armbanduhr vom Tisch, so dass das Sichtglas zerbricht und als letztes schrotte ich das Dateisystem einer wichtigen virtuellen Maschine. Es war einfach nicht mein Tag. Strompreise und geschicktes MarketingMittwoch, 4. Juli 2007Wie ja bekannt ist, erhöhen viele (oder sogar alle?) Strom-Anbieter ab dem 01.07.2007 die Preise und scheinbar alle Welt rechnet wie wild mit kWh, Tarifen und sonstigem herum. Und da will ich nicht zurück stehen, denn wenn man sparen kann, dann sollte man dies auch machen. Allerdings bin ich mit meinen ungefähren 1400 kWh nicht wirklich der beliebteste Kunde und das Einspar-Potential bewegt sich laut den diversen Beratungs-Seiten im Netz im Bereich von maximal 50EUR/Jahr. (Diese Zahl merken wir uns einmal.) Gut, 50EUR haben oder nicht haben, aber man muss sich auch ansehen, wo diese 50EUR in allen Fällen herkommen, die mir die einschlägigen Tarif-Beratungs-Seiten so anbieten: Die findigsten Anbieter bieten einem nämlich 50EUR Wechsel-Prämie im ersten Jahr (da ist die Zahl ja wieder), so dass diese Anbieter dann in der Liste nach oben rutschen. Im zweiten Jahr gibt es diese Prämie natürlich nicht und dann zahlt man dort dann wegen den höheren Preisen deutlich mehr, in meinem Fall bis zu 90EUR/Jahr. Also rechnen wir einmal: Im ersten jahr 50EUR "gespart", um zweiten Jahr dann 90EUR mehr bezahlt, summa summarum 40EUR Mehrkosten. Und da der Vertrag eine zweijährige Bindung vorsieht, kann man sich das Geschäftsmodell leicht vorstellen. Bei Haushalten mit höherem Verbrauch sind die Differenzen noch erheblicher. Wenn man dann auf den Beratungs-Seiten den Haken bei "Prämie/Bonus mit berechnen" abschaltet, dann sieht die Liste schon ganze anders aus. Dann liegen nämlich die lokalen Versorger (in meinem Fall die Stadtwerke Gießen) wieder ganz oben, während alle anderen Anbieter deutlich abgeschlagen sind. Man sieht also: Nicht in allen Fällen sind alternative Stromanbieter günstiger und man sollte nicht blind auf die Ergebnisse von Beratungs-Seiten (oder Branchendiensten) vertrauen, ohne sich genau anzusehen, wie die Berechnung eigentlich erfolgt. Ürx!Montag, 2. Juli 2007Übler Start in die Woche: An der Mensa-Kasse hinter jemandem stehen, der sich einen riesigen Haufen des ekligen Mensa-Parmesans auf seine Nudeln gehäuft hat. Würg! Das Zeug riecht ungelogen wie frisch Erbrochenes. Damit war mein Hunger dann erst einmal deutlich gedämpft. Glücklichweise saß dieser Mensch dann nicht direkt neben mir, sonst hätte ich mich schnellstens umgesetzt.
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