Für eine sauberes und sicheres Internet in Europa...Samstag, 24. April 2010Ansehen, nachdenken, handeln: http://www.youtube.com/watch?v=RkmcupFx3FQ Und auch die anderen Videos von Alexander Lehmann sind sehenswert: Rette deine Freiheit: http://www.youtube.com/watch?v=OwrMroEiHj0 Du bist Terrorist: http://www.youtube.com/watch?v=SGD2q2vewzQ Und, ja, die Videos "Rette deine Freiheit" und "Cleanternet" sind inhaltlich recht ähnlich. Was aber daran liegt, dass die Argumente auf europäischer Ebene wieder exakt die gleichen wie bei der deutschen Websperren-Diskussion sind. Und wieder gibt es für die Zahlen und angeblichen Fakten der Befürworter keine Belege. Also: Zurück auf Los, Diskussion und Überzeugungsarbeit wieder von Vorne beginnen. Willkommen im 21. JahrhundertFreitag, 23. April 2010Ich kann es nicht länger leugnen: Ich bin ein Late Adopter. Ja, ich weiss, ich schäme mich. Worum es geht: Um UTF-8. Bis gestern konnte ich noch friedlich und glückselig in meiner 8bittigen Welt leben, was schert mich neumodischer Kram. Ein Zeichen ist ein Zeichen ist ein Zeichen, basta. OK, zugegeben, es war mit der Zeit immer schwerer, dem Drängen der Systeme nach UTF-8 gegen zu steuern, aber machbar war es immer noch. Und dazu kommt, dass nicht immer alles so sauber funktionierte. Bei meinem ersten Versuch, auf UTF-8 umzustellen (irgendwann 2003), war weder die bash, noch die VGA-Konsole von Linux sowie viele andere Programme nicht darauf vorbereitet, was dann zu komischen und merkwürdigen Problemen führte. Also habe ich es bleiben gelassen und mich mit ISO-8859-15 zufrieden gegeben. Aber dann kommt gestern nach Debian Sid ein neuer GDM (2.30), und plötzlich dringt der "Feind" UTF-8 weiter in mein Legacy-Territorium vor. Und läßt sich auch nicht mehr so einfach vertreiben. Also denke ich mir: Warum nicht, versuche es doch einmal neu. Zügig LANG nach de_DE.utf8 geändert und: Krude Zeichen im Terminal. Grund: rxvt kann kein Unicode, es muss das urxvt sein. Und, oh Wunder, es funktioniert auf Anhieb. Umlaute werden korrekt dargestellt, lassen sich auch korrekt löschen (Das ist nicht selbstverständlich. DamalsTM wurde zwar ein 'ä' korrekt dargestellt, wenn man dieses aber mit der Rücktaste löschte, konnte man noch ein weiteres dargestelltes Zeichen löschen, dann intern war das 'ä' ja ein UTF-8-Zeichen, bestehens aus zwei Bytes.) und auch Programme wie mc können korrekt ihre ASCII-Art-Rahmen der Textoberfläche zeichnen. Ein paar Probleme gab es dann aber doch noch: Die Konfiguration meines Newsreaders tin beinhaltete einige Umlaute, die mit einer UTF-8 locale nicht korrekt geparst werden konnten, aber recode hilft hier schnell und sicher. Alles in allem hat mich die Umstellung auf 4 Systemen dann nur eine knappe Stunde gekostet und dafür bin ich auch wieder kompatibel mit den Ubuntu-Systemen meiner Kollegen, was sich vor allem in brauchbar lesbaren Einträgen im Commit-Log des internen SVNs äußert. Willkommen in der Gegenwart, Sven! IPv6, die NächsteDienstag, 20. April 2010Heute hat mein Hoster Strato offiziell die Beta-Phase für IPv6 beendet und den Dienst offiziell in den Betrieb übernommen. Und endlich gibt es damit dann auch die Möglichkeit, die Reverse-Zonen an einen eigenen Nameserver zu deligieren oder aber den im Strato-Admin-Frontend integrierten DNS-Editor zu verwenden. Spielkind, wie ich bin, habe ich letzteres (zunächst noch, bis ich jemanden finde, mit dem ich DNS-Secondaries "tauschen" kann) habe ich dann auch gleich erledigt, damit ich auf dem Server den kompletten IPv6-Support aktivieren kann, vor allem für ausgehende Mails. Dies musste ich nach kurzer Testphase im Februar zunächst wieder abschalten, da z.B. Freenet ein wenig zickig war und Verbindungen ohne korrekten IPv6-PTR gleich ablehnte. Aber jetzt funktioniert alles bestens, wenngleich die Strato-DNS selbst noch nicht via IPv6 zu erreichen sind. Ich hoffe, dass die fleissigen Admins hier bald nachlegen. (Oder ich sowohl Vorwärts- sowie Rückwärts-Auflösung selbst in eigene Hände nehme.) Dann kann ich nämlich mit der IPv6-Certification von Hurricane Electric weiter machen. Bye-Bye Ubisoft!Sonntag, 11. April 2010Tja, so schnell kann man sich alles verscherzen. Eigentlich hatte ich mich auf das neue "Siedler 7" gefreut und ich hätte es auch gekauft. Ja, "hätte", denn Ubisoft hat mit ihrem tollen neuen Online-Kopierschutz voll ins Klo gegriffen. Für uninformierte: Dieser Kopierschutz hält eine dauerhafte Verbindung zu einem Server von Ubisoft über das Internet offen. Selbst für ein Solo-Spiel wie "Die Siedler" oder "Assassin's Creed". Ist jetzt die Verbindung weg, z.B. weil der eigene Provider ein Problem hat oder weil die Server bei Ubisoft herumzicken oder weil irgendwo auf dem Weg vom eigenen PC zu den Ubisoft-Servern irgendetwas schief läuft, so wirf einen das Spiel aus dem aktuellen Geschehen. Oder man kann erst gar nicht spielen, wie es z.B. über Ostern für mehrere Tage der Fall war, weil die Server von Ubisoft angeblich von einer DDoS-Attacke lahmgelegt wurden. Da kommt man sich als Kunde dann natürlich maximal veralbert vor, wenn man 50 bis 70€ für ein Spiel ausgegeben hat, was man dann nicht spielen darf, wenn man will. Oder das einem alle Stunde aus dem Geschehen wirft, weil die eigene Internet-Anbindung nicht zuverlässig ist. Oder mal eben im Zug zocken: Njet, ohne stabiles Internet keine Chance. Und was passiert, wenn in 3 Jahren Ubisoft keinen Bock mehr auf den Online-Service hat? Oder Pleite geht? (Das geht heutzutage ja schneller, als man so meint.) Dann ist endgültig Game-Over, es sei denn, es wird noch schnell ein Offline-Patch nachgeschoben. Die Erfahrung zeigt aber, dass letzteres im Insolvenz-Fall eher selten erfolgt. Das weckt doch gewisse Erinnerungen an DRM-verseuchte Musik, bei der der Anbieter auch plötzlich meinte, die Server abschalten zu müssen, um dann den zu Recht erbosten Ex-Kunden den "tollen" Ratschlag zu geben, diese mögen die gekaufte (eigentlich ja geleaste) Musik analog kopieren und dann neu aufnehmen. Also Ubisoft: Well done! Ihr bekommt auf absehbare Zeit kein Geld mehr von mir.
Geschrieben von Sven Hartge
in Internet, Software, Spiele
um
20:08
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smokeping mit SklavenDienstag, 6. April 2010Notiz an mich selbst: Der Master von Smokeping braucht die Secrets in der Datei im Format Das herauszufinden hat mich nur 3 Stunden Arbeit sowie die (sich im Nachhinein als unnötig herausstellende) Backportiererei von 5 Pakten von Squeeze nach Lenny gekostet. |
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