Generation SMS?Donnerstag, 19. Oktober 2006Trackbacks
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Ja, die Leute kommunizieren so auch mit Professoren u.ä.; und es liegt m.E. nur bedingt an SMS, sondern daran, daß "höhere Schulbildung" nicht einmal mehr Beherrschung der Rechtschreibung und elementaren Rechnens bestätigt - geschweige denn Grammatik, Ausdruck und Stil, eben all das, was man im privaten und geschäftlichen schriftlichen Verkehr benötigen würde. Offenbar werden diese Defizite auch gar nicht als solche empfunden; warum auch, wenn man darüber hinwegschaut? (Diese sprachliche Verarmung setzt sich dann beim gesprochene Wort fort - ey krass, Alder.
Ich erinnere mich hierzu an eine Studie, die (soweit ich weiss) in Frankreich durchgeführt wurde und die in manchen Gebieten einen mehr als unterdurchschnittlichen Sprachschatz, auch und vor allem bei muttersprachlichen französischen Jugendlichen, zu Tage förderte, mit einem Volumen von nicht mehr als 300 aktiven Vokabeln und kaum ausgeprägter Formulierungsfähigkeit.
Mich schaudert bei solchen Vorstellungen.
Na, jetzt trägst du aber etwas dick auf, mit nur 300 aktiven Vokabeln lässt sich wohl kaum sinnvolle Kommunikation betreiben, bzw. höchstens über wenige, eng umrissene Themenbereiche. Außerdem dürfte doch wohl so ziemlich jeder Mensch mit einem IQ>=60 wenigstens in seiner Muttersprache ein paar tausend Begriffe kennen und benutzen (zumindest, wenn man alles, was im US-Fernsehen zensiert werden würde, mitzählt
Hier ist der Artikel, auf den ich mich bezog: http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,359343,00.html
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