Die Qual der WahlDienstag, 18. März 2008Trackbacks
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Nimm den zweiten, das möchtest Du doch hören, oder?
Im Ernst: ich habe am Ende meines Studiums (war 2006) aus den hunderten Job-Angeboten im IT-Bereich extremst nach meinen Vorlieben rausgefiltert und bin am Ende in einem Laden gelandet, wo ich anfangs auch nur ein Jahr angeboten bekommen habe. Nach einem Dreivierteljahr habe ich dann einen unbefristeten Vertrag angeboten bekommen, u.a. weil es beiderseitig einfach gut paßt. Ich finde, gerade am Anfang sollte man keine Kompromisse eingehen. Wenn's so nicht klappt, kann man sich immernoch anpassen.
Auch ich rate dazu, den Job anzunehmen, der Spaß macht. Alles andere hat keinen Zweck. Mit meinen 36 Jahren kann ich davon ein Lied singen, denn ich habe die ersten 10 Jahre meines Berufslebens verschenkt, weil ich dachte das müsste so sein.
Auch von mir nur ein "Nummer zwei"
Für "wenig Spaß, dafür unbefristet" gibt es meiner Meinung nach nur zwei Gründe: Du bist stark auf wirtschaftliche Planbarkeit aus, weil Du grad das Haus im Grünen baust und das nächste Kind unterwegs ist - das wäre mir bei Dir neu. Oder es bringt Dich wenigstens fachlich massiv nach vorne und Du springst dann halt nach zwei Jahren wieder weg. Dann besser gleich das, wovon Du mehr hast. Deinen Marktwert würde ich übrigens nicht unterschätzen, im schlimmsten Fall gibt es da ganz gute Netzwerke, die Dich weiterempfehlen würden. Und noch das: Auch eine unbefristete Anstellung kann Dir mal wegbrechen, selbst wenn es im öffentlichen Dienst sein sollte. Die Zeiten, wo man von Ausbildungsende bis Renteneintritt bei einem Arbeitgeber verbracht hat, sind wohl ziemlich gründlich vorbei. Gerade in der IT.
NUMMER 2 NUMMER 2 NUMMER 2
Mach den, der dir Spaß macht, du kannst dich danach immer noch umorientieren, bist doch jung und gut ausgebildet. Kommentar schreiben
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